4,67 Prozent waren zu schnell

Die Stadt Iserlohn kündigt regelmäßig die Messstellen des städtischen Radarwagens jeweils wochenweise im Voraus in den örtlichen Medien und auf ihrer Homepage sowie auf ihrer Facebook-Seite an. Die regelmäßige Berichterstattung soll die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit steigern und Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringern. Die Ergebnisse der Radarkontrollen werden jeweils einmal pro Monat veröffentlicht:

Im November war der städtische Radarwagen an 21 Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an 90 Messpunkten geblitzt und 16 421 Fahr­zeuge gemessen. Insgesamt 767 Verkehrsteilnehmer, das sind 4,67 Prozent, haben die zulässi­ge Höchstgeschwindigkeit überschritten.               

23 Verkehrsteilnehmer waren mindestens 21 km/h zu schnell, sodass Bußgeldverfahren eingeleitet wurden. Der schnellste gemessene Verkehrsteilnehmer befuhr die Baarstraße in Fahrtrichtung Innenstadt mit einer Geschwindigkeit von 81 km/h anstatt der dort erlaubten 50 km/h. Ihn erwarten ein Bußgeld von 188,50 Euro,  der Eintrag von zwei Punkten  in Flensburg und ein Fahrverbot von einem Monat. 

Ein Fall wurde zur weiteren Bearbeitung an den Märkischen Kreis abgegeben. Hier wurde der Fahrer bei der Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Mobiltelefon in der Hand fotografiert. Dafür erhält der Betroffene einen Bußgeldbescheid über  123,50 Euro und einen Punkt in Flensburg. Aufgeschlagen wird dazu noch das anteilige Verwarngeld für den Geschwindigkeitsverstoß.

Quelle: Stadt Iserlohn