a-BUS Iserlohn Shuttle-Verkehr zwischen Bahnhof und FH-Campus

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Der nächste Meilenstein beim Projekt „a-BUS Iserlohn – New Mobility Lab“ ist geschafft: Die Partner des Projekt-Konsortiums, Stadt Iserlohn, Fachhochschule Südwestfalen, Märkische Verkehrsgesellschaft und Stadtwerke Iserlohn, freuen sich, dass die beiden automatisiert fahrenden Busse nun offiziell in Betrieb gehen. Am Freitag, 15. Oktober, eröffnete NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart im Beisein von Dr. Dirk Günnewig als Vertreter des Landesverkehrsministeriums, Iserlohns Bürgermeister Michael Joithe, Landrat Marco Voge sowie Vertretern der Projektpartner und weiteren Gästen offiziell den Fahrbetrieb.

“Die Digitalen Modellregionen sind ein wichtiges Element unserer Digitalstrategie und das Projekt a-BUS Iserlohn, das heute an den Start geht, ein Flagship-Projekt des Programms. Mobilität ist ein zukunftsweisendes Thema nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern weltweit. Das gilt in besonderer Weise für die Region Südwestfalen. Mehr als 500 Unternehmen sind hier als Zulieferer für die Automobil- und Bahnindustrie, den Schiffbau sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie tätig und bilden ein starkes Rückgrat für Arbeit und Wohlstand. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, unterstützt die Landesregierung das Konsortium in Iserlohn bei der Umsetzung dieses wichtigen Modellprojektes”, so Minister Pinkwart beim a-BUS-Start am Freitag.

Insgesamt werden für das Projekt bis Mitte 2023 Fördermittel in Höhe von rund 2,7 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Ziel des Projektes ist es, den Einsatz von automatisiert fahrenden Fahrzeugen zur Personenbeförderung im Zusammenwirken mit intelligenten Lösungen für Kommunikation, Energieversorgung und Logistik in einer Pilotanwendung mit wissenschaftlicher Begleitung zu untersuchen. Neben der intelligenten Vernetzung der Systeme sollen unter realistischen Nutzungsbedingungen die Aspekte Systemverfügbarkeit, Nutzerakzeptanz und Systemflexibilität mit Blick auf mögliche neue Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit automatisiert fahrenden Fahrzeugen im ÖPNV analysiert werden.

„Die Einführung der automatisiert fahrenden Elektrobusse bringt uns einen großen Schritt weiter auf dem Weg zur Digitalisierung unserer Stadt. Übertragbare Lösungen aus dem Bereich „E-Government“ und innovative Projekte unter Einbeziehung wirtschaftlicher Aspekte; genau diese Vorhaben sind es, die dafür sorgen, den Prozess der „Digitalen Stadtentwicklung“ zu beschleunigen – und genau das ist unser Ziel“, so Bürgermeister Michael Joithe, der auch seinen Dank für die Förderung des Projektes an das Ministerium richtete. Und: Iserlohn könne stolz darauf sein, als Kommune der „Digitalen Modellregion NRW“ an dieser für die Zukunft zentralen Entwicklung – bezogen auf Digitalisierung und nachhaltige Mobilität – beteiligt zu sein.

Die beiden Kleinbusse der Fachhochschule Südwestfalen und der Märkischen Verkehrsgesellschaft, die zuvor bereits im Testbetrieb im Einsatz waren, stehen ab sofort für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Vom Stadtbahnhof bis zum Campus der Fachhochschule Südwestfalen können Studierende und andere Fahrgäste den Pendelverkehr auf der rund 1,5 Kilomater langen Fahrstrecke nutzen.

Im täglichen Fahrbetrieb werden die Busse von einem Operator begleitet. Zugestiegen werden kann an der „a-BUS-Haltestelle“ hinter dem Gebäude des Stadtbahnhofes im Bereich der Bussteige. Der „a-BUS Iserlohn“ fährt zunächst nach Bedarf. In naher Zukunft wird es auch möglich sein, die Busse über eine App oder eine Info-Säule an der Haltestelle am Stadtbahnhof anzufordern.

Bis zum Ende der Projektlaufzeit im Juni 2023 wird die Nutzung kostenfrei angeboten. In den Kleinbussen dürfen bis zu sechs Personen (inkl. Operator) mitfahren. Wie im übrigen Busverkehr ist das Tragen eines Mund-/Nasenschutzes Pflicht.

Ausführliche Informationen rund um das Projekt „a-BUS Iserlohn – New Mobility Lab“ finden Interessierte unter www.a-bus-iserlohn.de.

Quelle: Stadt Iserlohn

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