Kandidat Martin Luckert

Bürgermeisterkandidat martin Luckert

Name: Martin Luckert
Jahrgang: 1988
Familie: Lebensgefährtin und ihre drei Kinder
Wohnort: Iserlohn
Berufliche Tätigkeit: Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Iserlohn
Berufliche Ausbildung: Staatswissenschaftler
Interessen: Kochen, Volleyball, Badminton, Squash, Gesellschaftsspiele, Lesen
Ehrenamt: sachkundiger Bürger des Rates, Mitorganisator des Spieletreffs Iserlohn
Partei: SPD

E-Mail: post@martinluckert.de
Telefon/WhatsApp/Telegram: 01590/6139970
Homepage: www.martinluckert.de

Martin Luckert (Quelle: martinluckert.de)

7 Fragen an Martin Luckert

Durch die Corona-Pandemie und der daraus resultierenden fehlenden Steuereinnahmen, befindet sich die Stadt Iserlohn schon jetzt mitten in einer nicht eingeplanten großen Herausforderung. Zusätzlich beschäftigt die Iserlohner Bürger*innen vor allem noch die Aufarbeitung der Abfindungsaffäre, Planungen rund um den Schillerplatz, des Rathauses, der Parkhalle und schlussendlich die Schließung Karstadt‘s inklusive Leerstand der Immobilie. Was sind für Sie die dringendsten Herausforderungen des neuen Bürgermeisters?

Martin Luckert: Zukunftsthemen sind definitiv die Umwelt- und Klimapolitik. Damit legen wir nicht nur unsere ökologischen, sondern auch die wirtschaftlichen Grundlagen einer guten Zukunft für uns und unsere Nachkommen.

Es wird immer deutlicher, dass die Digitalisierung gesellschaftlicher Prozesse und öffentlicher Dienstleistungen einen immensen Bedeutungszuwachs erfahren wird. Unsere Stadt der Zukunft betrachtet das „Smarte“ nicht als Beiwerk, sondern als strategischen Baustein der Stadtentwicklung, der Ausstattung der Kulturinstitute und Bildungseinrichtungen und der Gewährleistung sozialer Sicherungssysteme – kurzum: als notwendiges Element in all ihrem Handeln. Klassischerweise wird bei der Digitalisierung der Stadt an den Behördengang online und digitale Dienstleistungen gedacht. Ich möchte aber mehr: Iserlohn soll Smart City werden.

Im Bereich der Stadtentwicklung sind die nächsten Jahre für die Gestaltung der Innenstädte entscheidend. Gleichzeitig ist es mir ein Anliegen, dass auch die Stadtteile und Dörfer genügend Berücksichtigung finden.

Ich möchte mit neuen Formaten der Bürgerbeteiligung Vertrauen zurückgewinnen. Das gelingt mithilfe proaktiver Kommunikation durch die Verwaltung und direkte Beteiligungsformen in den Stadtteilen, Dörfern und auf digitalem Wege.
Die Verwaltung werde ich zukunftsfähig aufstellen, was Herausforderungen insbesondere in der Fachkräftegewinnung und -sicherung liegt.

Als Wahl-Iserlohner kann ich bestätigen, dass unsere viel toller, attraktiver und liebenswerter ist, als es die Iserlohner:innen häufig selbst glauben mögen. Natur, Urbanität, Wirtschaft, Kultur, Sport – auf allen Feldern hat die Stadt Alleinstellungsmerkmale, die sie unterscheidbar und einzigartig macht. Das ist ein Schatz, den ich entstauben will, damit er wieder heller strahlen kann. Ich glaube an Iserlohn, deswegen habe ich mich als Kandidat um das höchste Amt der Stadt aufstellen lassen.

Viele Bürger kritisieren in dem Zusammenhang der o.g. Thematiken die fehlende Transparenz und Beteiligungsmöglichkeit wichtiger zukunftsorientierter Entscheidungen.
Was würden Sie tun, um das Vertrauen und Verständnis in die Politik und das Rathaus zurückzugewinnen?

Martin Luckert: Politik lebt vom Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern. Beteiligung findet im Austausch und Gespräch mit Ihnen statt. Für mich ist der direkte Kontakt wichtig. Sie werden die Gelegenheit haben, mich in regelmäßigen Bürgersprechstunden außerhalb des Rathauses anzutreffen. Dies wird mit Stadtteilspaziergängen verbunden sein, bei denen jedermann die Gelegenheit hat, Fragen, Wünsche und Anregungen an den Bürgermeister heranzutragen und Probleme direkt vor Ort zu besprechen. Sie werden mich außerdem als Bürgermeister in Online-Sprechstunden regelmäßig erreichen können.

Als Dienstherr trägt der Bürgermeister besondere Verantwortung für das Bild der Verwaltung nach außen. Bürgermeister und Verwaltung sind ein Team, das nur funktionieren wird, wenn die Mitarbeiter:innen mit Freude und Stolz für die Stadt arbeiten und wenn die Bürger:innen mit Freude und Stolz in der Stadt leben und damit Vertrauen in ihre Verwaltung haben.

Wenn Sie Bürgermeister werden sollten, dann werden Sie auch Vorgesetzter von ca. 1800 Mitarbeitern & Mitarbeiterinnen im Iserlohner Rathaus. Welche beruflichen Erfahrungen konnten Sei bisher sammeln, auf die Sie für die Führung einer so großen Belegschaft und die Umsetzung der gesteckten Ziele für die Iserlohner Bürger*innen, zurückgreifen können?

Martin Luckert: Ich bringe meine Erfahrung in der Arbeit mit Verwaltungen und öffentlichen Stellen auf allen Ebenen von der Kommune über Land und Bund bis nach Europa mit: mit beruflicher Praxis aus dem Landesparlament, als Generalsekretär eines europapolitischen Bundesverbands und als ehrenamtlicher Richter. Und auch die Arbeit unserer Stadtverwaltung kenne ich als Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion.

Wichtig ist mir, schon im eigenen Wahlprogramm Ideen für die Zukunftsfähigkeit der Stadtverwaltung vorzustellen. Die Stadt Iserlohn ist bei der Personalgewinnung und -bindung in einem Umfeld des Wettbewerbs der Verwaltungen und der privaten Wirtschaft. Das wiegt umso schwerer, da wir uns in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Großstädten des Ruhrgebiets befinden. Diese und der Märkische Kreis haben die Möglichkeit, ähnliche Stellen höher eingruppieren zu können. Dazu kommt, dass als Ingenieur oder Informatiker in der privaten Wirtschaft häufig deutlich höhere Einkommen erzielt werden können; und das strahlt mittlerweile auch in andere Bereiche aus.

Der monetären Bewertung von Stellen sind leider Grenzen gesetzt. Im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte wird es daher darauf ankommen, mit weiteren wichtigen Parametern zu punkten, die Menschen heute bei Ihrer Entscheidung für einen Arbeitsplatz zu Grunde legen. Dazu gehören z.B. eine Berufsausbildung, ein Duales Studium oder Trainee-Programme mit Übernahmegarantie, Soft Skills wie Ausstattung mit IT-Angeboten, regelmäßige Qualifizierung, ein modernes Arbeitsumfeld und das Bekenntnis zu einem modernen Gesundheits- und Diversity Management.


Als Vertreter der größten Stadt des Kreises werde ich auf unsere Nachbarstädte zugehen, um gemeinsame Ausbildungslinien zu finden und zusammen auszubilden. Mit interessierten Beschäftigten möchte in Vereinbarungen treffen, die ihnen Karriereperspektiven darstellen und ihnen Weiterbildung sicherstellt, um planbare Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Konzern Stadt zu erreichen.

Der politisch beschlossene Wissenstransfer soll in Zukunft nicht nur bei Leitungspositionen, sondern auch auf Ebene der Sachbearbeiter gewährleistet werden.

Im Zuge des Digitalen Wandels und der Veränderung der Arbeitswelt, verändern sich auch die Arbeitsbedingungen und Aufgaben von Personal und Unternehmen. Welches Potential sehen Sie am Standort Iserlohn bzw. wie kann man aus Ihrer Sicht die Beschäftigten und die Wirtschaft in der Neuorientierung unterstützen, um die Herausforderungen zu bewältigen und somit auch die soziale Sicherung der Beschäftigten zu sichern?

Martin Luckert: Die Digitalstrategie der Stadt muss alle Lebensbereiche umfassen. Das ist viel mehr als der Behördengang online. Über smarte Systeme werden Verkehrsflüsse intelligenter geleitet. Ampelschaltungen oder die Abfahrtszeiten der Busse lassen sich damit besser steuern. Ich möchte einen effizienteren Plan der Stadtreinigung. Dafür brauchen wir ein Netzwerk an Sensoren, das bei der Planung der alltäglichen Arbeit von Verwaltung, Stadtbetrieben und bei der Umsetzung von Verkehrskonzepten unterstützt und letztlich Ihnen als Einwohnerinnen und Einwohner zugutekommt. Unternehmen, Vereine und Privatpersonen sollen die Gelegenheit bekommen, sich über Schnittstellen zu beteiligen.

Die Stadt und ihre Gesellschaften sollen Ansiedlungen durch das Angebot von Pachtverträgen statt Verkäufen unterstützen. Ich legen bei der Ansiedlung von Unternehmen meinen Schwerpunkt auf Industrien und Gewerbebetriebe aus dem innovativen produzierenden Bereich – dabei auch auf Zukunftstechnologien, die auf eine stärkere Digitalisierung setzen und eine Vielzahl von Arbeitsplätzen nach Iserlohn bringen. Die Flächenausweisung weiterer Gewerbegebiete wird eine Herausforderung für die kommenden Jahre. Ich setze hierbei vor allem auf die Schließung noch bestehender Lücken und Arrondierung der aktuellen Areale. 

Die arbeitsrechtlichen Grundlagen für die Sicherheit der Beschäftigten müssen Bund und Land setzen. Die Stadt ist Trägerin der Daseinsvorsorge der Stadt und hat die Rahmenbedingungen für ein attraktives Arbeits- und Lebensumfeld zu gewährleisten. Dazu gehören Kindertagesstätten und Schulen, die weiterhin baulich und personell gut auszustatten sind. Dabei ist mir der Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren ein zentrales Anliegen. Ein Kita-Notdienst soll als Bereitschaftsdienst eine Betreuung auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten bis hin zu 24-Stunden-Angeboten in Ausnahmesituationen vorhalten. Darauf sollen gerade Beschäftigte zurückgreifen können, deren Arbeitszeiten sehr flexibel gestaltet sind. Dazu gehören gut ausgestattete Schulen.

Neben der Digitalisierung waren vor allem Mobilität und Klimaschutz die großen Themen vor Corona. Wie stehen Sie der E-Mobilität gegenüber und was würden Sie als Iserlohns Bürgermeister im Bereich Umwelt-Klimaschutz gern umsetzen?

Martin Luckert: Umweltschutz ist ein Treiber für Innovation. Als strategische Komponente der Stadtwicklung entlasten wir damit langfristig unseren kommunalen Haushalt, verbessern die Lebensqualität. Beim Ausbau erneuerbarer Energien muss die öffentliche Hand eine Vorreiterstellung einnehmen und die städtischen Gebäude mit Photovoltaikanlagen besetzen. Ich möchte, dass wir als Stadt unsere Planungshoheit bei der Windenergie wahrnehmen und setze auf die Ausweisung von Windpotenzialflächen. Nur so können dem Kreis als Genehmigungsbehörde Vorgaben über mögliche Standorte gemacht. Im Rahmen des Planverfahrens werden auf Basis der der notwendigen Windhöffigkeit potenzielle Flächen gefunden. Diese werden dann mit anderen Kriterien zur Abwägung gebracht, bspw. die Nähe zu Wohngebieten, die Berücksichtigung von Natur- und Landschaftsschutzgebieten oder der Vogelschutz. Außerdem können dadurch Standortentscheidungen demokratisiert werden. Im Rahmen der Planaufstellung erfolgt nämlich eine umfassende Bürgerbeteiligung. Welche Standorte das am Ende sind, soll das Planverfahren zeigen.

Bei Automobilbereich sehe ich den batterieelektrischen Antrieb als Zukunftstechnologie. Dafür möchte ich die Ladeinfrastruktur innerhalb der Stadt ausbauen – mit den Stadtwerken, aber auch zusammen mit Privaten, die bisweilen sogar auf Förderprogramme zugreifen können, wenn sie ihre Ladesäule für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Dafür soll die Beratungskompetenz im Konzern Stadt verstärkt werden. Bei Neuanschaffungen von Automobilen soll die Stadt für ihren Fuhrpark auf Hybrid-Fahrzeuge, E-Autos und – insbesondere für innerstädtische Wege – auf Kabinenroller und E-Bikes setzen. 

Ich möchte Angebote an Waldkindergärten einrichten, denn früh übt sich, wer vernünftig mit unserer Umwelt umgeht. Der Wald ist die Lunge Iserlohns. Es ist in unserer Verantwortung, nachhaltigen Mischbaumbestand in unserem Stadtwald aufzuforsten und naturnah zu pflegen.

Wie würden Sie die Themen Familie und Freizeit angehen, um im Zuge des demographischen Wandels, auch die Familienfreundlichkeit Iserlohns zu stärken und somit den Verbleib bzw. die Ansiedlung von Bürgern zu unterstützen?

Martin Luckert: Das Betreuungsangebot in Iserlohn steht im regionalen Vergleich bereits gut da. Nichtsdestoweniger muss auf die Bedarfe durch veränderte Familien-, und Lebens-, und Arbeitsmodellen eingegangen werden. Das betrifft insbesondere den U3-Bereich und die Kindertagespflege. Ich möchte perspektivisch eine vollständige kostenfreie Kita und OGS, deren Öffnungszeiten sich auch flexibel an die Bedürfnisse des jeweiligen Einzugsgebietes anpassen.

Die Einführung des Rechtsanspruches auf einen Ganztagsplatz ab 2025 muss jetzt bereits wohnortnah mit gezielten Raumprogrammen für die Grundschulen vorbereitet werden. Die Fördergelder des Landes will ich hierzu abrufen. Pädagogische Ausbildungsgänge für diesen Bereich wie bspw. am Friederike-Fliedner-Berufskolleg, möchte ich für den qualifizierten Nachwuchs in diesem Bereich auch an den anderen Berufsschulen im Umkreis bewerben, passend zum Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher“.

Das Programm der SPD zur Ratswahl sieht die Einrichtung eines Kita-Notdienst vor. Dieser soll als Bereitschaftsdienst eine Betreuung auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten bis hin zu 24-Stunden-Angeboten in Ausnahmesituationen vorhalten.

Im Programm sind auch „Lieblingsorte“ als lebendige Stadtteilzentren in einer gut funktionierenden Nachbarschaft vorgesehen. Diese sollen diese „Betreuung“ an Wochenenden und zu außerinstitutionellen Öffnungszeiten zusätzlich unterstützen und im Vertrauen zueinander im unmittelbaren Wohnumfeld aufbauen.

Hier können in neuen Wohnprojekten von Jung und Alt, junge Familien die einsame Seniorin am Wochenende mit in den Zoo nehmen, während die Seniorin auf die Kinder aufpasst, während die Eltern abends außer Haus sind.

Welche weiteren Themen sind für Sie wichtig?

Martin Luckert: Stadt der guten Nachbarschaft
Gutes Wohnen muss bezahlbar sein – und zwar in der Wohnungsgröße, die Sie brauchen. Moderne Wohnformen sollen stärker berücksichtigt und ein Platz für Tiny Houses eingerichtet werden. Mit wohnortnahen Einrichtungen wie Nahversorgung, Bildungsstätten und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr fühlen Sie sich in Ihrem Umfeld wohl.

Sauberkeit und Sicherheit
Sicherheit und Sauberkeit sind Grundbedürfnisse eines Jeden. Gemeinsam mit den Stadtbetrieben werde ich eine Müll-weg-Strategie erarbeiten. Für „Iserlohn – Na sauber!“ soll mehr Werbung gemacht, Vereine und Initiativen, die sich beteiligen, stärker unterstützt werden. Für die Sicherheit in den Innenstädten sollen Ordnungswachen sorgen, die auch in den frühen Morgen- und späten Abendstunden für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sind.

Guter Verkehr
Ich möchte, dass Sie in Zukunft kein eigenes Auto brauchen, um im Stadtgebiet von A nach B zu kommen. Nachdem in der Iserlohner Innenstadt ein Ringbusverkehr eingerichtet ist, soll ein weiterer für Letmathe sowie ein äußerer Ring, der auch Hennen und Sümmern abdeckt, in zwei Richtungen verkehren. Die Bahnhöfe sollen Knotenpunkt für weitere Mobilitätsangebote wie den Umstieg auf den Bus, auf ein Leihfahrrad oder Carsharing-Dienste werden. Mehr Platz möchte ich für den Rad- und Fußgängerverkehr. Bei der Überarbeitung der Konzepte lege ich den Fokus auf die Barrierefreiheit für Gehörlose und Schwerhörige sowie Menschen mit Gehbehinderung.

Verwaltung zukunftsfest aufstellen
Die Verwaltung wird digital: Behördengänge sind in Zukunft weitgehend online zu erledigen. Am Schillerplatz soll ein Bürgerservice-Center mit Ordnungswache entstehen, dessen Öffnungszeiten auf die in den letzten Jahren veränderten Arbeitszeiten Rücksicht nimmt. Mit dem Angebot aller Dienstleistungen der Stadt inklusive der Stadtwerke, IGW und Stadtbetriebe sowie des Märkischen Kreises und der Polizei wird das die zentrale Anlaufstelle für all Ihre Behördengänge. Für die Fachkräftegewinnung und -sicherung in der Verwaltung werde ich ein attraktiveres Arbeitsumfeld schaffen und planbare Karriereperspektiven im gesamtem Konzern Stadt entwickeln.

Abschließend bitte ich Sie noch die angefangenen Sätze zu vollenden.

Iserlohn ist… Heimat: als Wahl-Iserlohner kann ich bestätigen, dass diese Stadt viel toller, attraktiver und liebenswerter ist, als es die Iserlohner:innen häufig selbst glauben mögen: Natur, Urbanität, Wirtschaft, Kultur, Sport – auf allen Feldern hat die Stadt Alleinstellungsmerkmale, die sie unterscheidbar und einzigartig macht; das möchte ich sichtbar und erlebbar machen, schließlich ist das Image einer Stadt ihre Visitenkarte.

Bei dem Begriff „Citymanager“ denke ich…ein Projekt aus meiner Vorstellungsrede, das auch von anderen Kandidat:innen aufgenommen wird, sodass ich eine Chance sehen, in Zukunft Leerständen frühzeitig begegnen zu können und – in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing, den Werbegemeinschaften, Gewerbetreibenden und der Gastronomie – Veranstaltungen und andere Projekte zu organisieren, die Menschen aus der Stadt und der Umgebung in die Innenstädte Iserlohns, Letmathes und die „Neue Mitte“ Hennens locken.

Auf dem Gelände rund um den Schillerplatz sehe ich in fünf Jahren… das Wohnzimmer der Stadt: gemütlich, grün und familiär – einfach ein Ort, an dem man sich gern aufhält: es ergeben sich neue Möglichkeiten der Stadtentwicklung, die Wohnen in der Innenstadt, Büroräume, Einkaufen und Gastronomie an einer Stelle vorsehen; der Schillerplatz soll Ankerpunkt für die Innenstadt sein, von dem aus auch der Einzelhandel in der Fußgängerzone profitiert: mit hoher Aufenthaltsqualität, für den Wochenmarkt und als Eventfläche; gleichzeitig möchte ich die Chance nutzen, den Theodor-Heuss-Ring an die Erfordernisse einer modernen Straße anzupassen mit mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und den Busverkehr.

Wenn ich am 13. September nicht zum Bürgermeister gewählt werde…, geht es in die Stichwahl am 27. September.