Sport im Park


Zwischen dem 13. Juli und 7. August steht der Volksgarten in Letmathe ganz im Zeichen des Sports.
Zum nun schon dritten Mal kannst du hier über vier Wochen die verschiedensten Sportangebote ausprobieren.

Dabei ist das Programm mit 17 unterschiedlichen Kursen so bunt und vielfältig wie noch nie!
Schnapp dir deine Sportsachen und sei auch du dabei ! Von Bodystyling, Discgolfen, Fit & Funky, Gymnastik, Kapow, Intervall Cardio und Core Training, Kickboxen, Pilates, Taekwindo. Rückenfit, Thera-Fit, Walking, über Zumba bis hin zu Körper und Geist beim Yoga in Einklang zu bringen.

Der Clou daran: Hier kann jeder mitmachen, der Spaß an Bewegung und Sport in der Gruppe hat. Und das ganz spontan, ohne Voranmeldung und Verpflichtung, kostenfrei und unter freiem Himmel!

Welche Kurse dich erwarten, wann was stattfindet und was du zu den Kursen mitbringen musst, erfährst du in diesem Programmheft! Also, raus an die frische Luft und rein ins sportliche Vergnügen!

SO LÄUFT‘S

Alle Kurse finden auf der Westseite des Parks, auf der Fläche des Schachbretts oder auf der Wiese oberhalb des Schachbretts statt.

Du solltest bei allen Kursen bequeme Sportkleidung tragen und dir ein Handtuch und ein Getränk mitbringen.

Bei manchen Kursen musst du darüber hinaus noch Equipment mitbringen, wie bspw. eine Matte. Eine entsprechende Info findest du in den Kursbeschreibungen.

Die Teilnahme an allen Kursen im Rahmen von „Sport im Park“ erfolgt auf eigene Gefahr.

Bei „Sport im Park“ werden Fotos und Filmaufnahmen gefertigt die später in sämtlichen Medien zu Zwecken der Berichterstattung und des Marketings verwendet werden.

Bei der Teilnahme von Kindern und Jugendlichen:
Die Übungsleiter übernehmen keine Aufsichtspflichten für Kinder und Jugendliche. Die Erziehungsberechtigten müssen für ihre noch minderjährigen Kinder eine Einwilligungserklärung
auf dem Teilnehmerbogen im Vorfeld ausfüllen und unterschreiben. (Download: www.ksb-mk.de)

Aktuelle Programmänderungen, bspw. auf Grund von Wetter oder Krankheit, werden auf
www.ksb-mk.de tagesaktuell veröffentlicht.

Daten zur Kurzarbeit

Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit

Laut einer ersten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, haben 42,2 % aller Betriebe im Märkischen Kreis Kurzarbeit angemeldet.

Die Zahl der Kurzarbeitsmeldungen bei der BA dürfte nach Einschätzung der WSI-Experten aber spürbar höher sein als die Anzahl der Beschäftigten, die sich derzeit tatsächlich in Kurzarbeit befänden. Grund sei, dass Unternehmen oft präventiv für größere Gruppen Kurzarbeit anmelden. Wie viele Menschen wirklich in Kurzarbeit waren, kann die BA demnach nur mit mehrmonatiger Verzögerung ermitteln.

kurzarbeit märkischer kreis

Grundlage der Studie sind Angaben aus der Arbeitsmarkt-Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die WSI-Experten Eric Seils und Helge Emmler werteten die Zahlen für die 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte im Hinblick auf die angezeigte Kurzarbeit und die Corona bedingten Entwicklungen bei der regionalen Arbeitslosigkeit aus.

Trotz des massenhaften Einsatzes der Kurzarbeit ist allerdings auch die Arbeitslosigkeit gestiegen. So betrug die Arbeitslosenquote laut Arbeitsagentur, in Iserlohn im Mai 2020 – 7,9 % (18.015). Im Mai 2019 lag diese noch bei 6,1 %. Aufgrund der ansässigen automobillastigen verarbeitenden Industrie vor Ort, muss man von einer leicht steigenden Arbeitslosigkeit in den beiden kommenden Monaten ausgehen. Aktuelle Arbeitslosenzahlen für Juni 2020 liegen derzeit noch nicht vor. 

Quelle: ntv.de, mmo/cwo, Arbeitsagentur (BA)

> Aktuell gibt es auch Arbeits,- & Ausbildungsstellen <

Finanzhilfen & Info

Finanzhilfen & Info

Hilfestellung Iserlohn:

Halbierung der Elternbeiträge für die Monate Juni und Juli für die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen

Seit dem 16. März sind Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen in Iserlohn geschlossen. Die Schließung erfolgte als Gesundheitsschutzmaßnahme im Rahmen der Corona-Pandemie. Am Montag, 8. Juni, startet in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb.

Um die Eltern in der aktuellen Situation weiter zu unterstützen folgt die Stadt Iserlohn dem Vorschlag des Landes NRW und verzichtet in den Monaten Juni und Juli auf 50 Prozent der Elternbeiträge für die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen. Dies gilt für alle Einrichtungen in Iserlohn, losgelöst von der Trägerschaft.

Mit dem Start des eingeschränkten Regelbetriebs wird in den städtischen Kitas wieder eine Verpflegung für die Kinder bereitgestellt. Damit werden die monatlichen Verpflegungspauschalen wieder erhoben.

Insgesamt vereinnahmt die Stadt Iserlohn für die Betreuungsangebote in Kitas und Kindertagespflege zirka 190 000 Euro monatlich an Beiträgen. Für die Monate Juni und Juli werden die Kosten durch die Elternbeiträge (50%), der Stadt Iserlohn (25%) und dem Land NRW (25%) gedeckt.

Diese Regelung bezieht sich ausschließlich auf die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen. Die Angebote der Offenen Ganztagsschulen und Schule von 8 bis 13 Uhr (außerschulisches Angebot) sind von dieser Regelung nicht betroffen. Eine Entscheidung des Landes NRW steht für diesen Bereich noch aus. Quelle: Stadt Iserlohn


Folgende Organisationen stehen als Alltagshelfer zur Seite

Initiative „Iserlohn hilft“: Herr Luckert 01590 / 6139970 – www.iserlohn-hilft.de
DRK Iserlohn: Tel: 02371 / 81930 – www.drk-iserlohn.de
Initiative „LebensWERT“: Herr Schöning 0157 / 56127335 – www.lebenswert-iserlohn.de
drobs – Drogenberatung im MK: 02371 / 22851 – drobs-mk.de
Werkstatt im Hinterhof: Achim Rabenschlag 02371 / 27286 – www.werkstatt-im-hinterhof.de
Wohnungslosenberatungsstelle: 02371/ 22099 – www.diakonie-mark-ruhr.de
Frauenhaus Iserlohn: Anna Müller 02371 / 12585
Wohngemeinschaft für Frauen Angelika Wendt 02371 / 689731


Wirtschaftsförderung GfW Iserlohn

Die GfW Iserlohn steht für individuelle Beratung unter 02371 8094-0 zur Verfügung. Auf der Homepage www.gfw-is.de finden Sie Informationen und wirtschaftliche Hilfen für Unternehmen aus dem Raum Iserlohn.

Finanzhilfen Bund

Das KfW-Sonderprogramm 2020 steht bis Jahresende 2020 zur Verfügung. Die Mittel für das KfW Sonderprogramm sind unbegrenzt. Das Sonderprogramm steht gewerblichen Unternehmen jeder Größenordnung sowie den freien Berufen offen. Die Vergabebedingungen wurden nochmals verbessert. Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 10 Millionen Euro schaffen weitere Erleichterung für die Wirtschaft.

Das KfW Sonderprogramm 2020 baut auf den Programmen KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit – Universell auf, deren Förderbedingungen modifiziert und erweitert wurden sowie ergänzt um eine Direktvariante mit dem KfW-Sonderprogramm 2020 – Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung.

Zur Deckung vor allem des kurzfristigen Liquiditätsbedarfs steht das Sonderprogramm für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe zur Verfügung, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Auf diese Weise können im erheblichen Umfang liquiditätsstärkende Kredite der Hausbanken mobilisiert werden.

Mit einer maximalen Haftungsfreistellung durch die KfW von bis zu 90 Prozent bei Betriebsmitteln und Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen schöpfen wir die nach EU-Recht zulässige Risikoübernahme voll aus. Das erleichtert Banken und Sparkassen die Kreditvergabe und verbessert für Unternehmen das Kreditangebot am Markt.

Anträge können sofort gestellt werden. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird zudem eine Regelung schaffen, wonach Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten nicht innerhalb kurzer Frist Insolvenz anmelden müssen. Diese Frist wird deutlich ausgeweitet. Das gibt Unternehmen die notwendige Zeit, die Krise zu bewältigen.

Antragsberechtigt sind zurzeit folgende Antragstellergruppen:

  • Gewerblich tätige Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden
  • Sozialunternehmen, die gewerblich agieren (keine gemeinnützigen)
  • Wohnungsbaugesellschaften für eigene Investitionen und Betriebsmittel
  • Leasinggesellschaften für eigene Investitionen und Betriebsmittel
  • Vermieter mit Gewerbeanmeldung
  • Genossenschaften, wenn sie körperschaftssteuerpflichtig sind
  • Unternehmen, an denen Private-Equity-Investoren beteiligt sind (unabhängig von deren Beteiligungshöhe)
  • Unternehmen, an denen ausländische Staatsfonds beteiligt sind (bei beherrschendem Einfluss im Einzelfall mit BMWi und BMF abzustimmen)

Nicht antragsberechtigt sind demgegenüber:

  • Unternehmen mit mehrheitlich öffentlicher Trägerschaft
  • Sozialunternehmen, die nicht gewerblich agieren
  • Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion
  • Gemeinnützige GmbHs
  • Unternehmen mit mehrheitlich gemeinnützigen Unternehmenszwecken, wie Vereine oder Verbände
  • Unternehmen, bei denen Banken mit mehr als 25 Prozent beteiligt sind
  • Immobilien-Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicle, SPV)
  • Private Vermieter

Unternehmen, Selbständigen und Freiberufler, die eine Finanzierung aus den nachfolgenden Programmen nutzen möchten, wenden sich bitte an ihre Hausbank bzw. an Finanzierungspartner, die KfW-Kredite durchleiten. Informationen zu den Programmen finden Sie auch auf der Webseite der KfW.
Die Hotline der KfW für gewerbliche Kredite lautet: 0800 539 9001.

I. KfW Sonderprogramm 2020

a. Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind:

KfW Sonderprogramm – ERP-Gründerkredit Universell

Investitions- und Betriebsmittelkredite für junge Unternehmen bis 5 Jahre nach Gründung. Details und Programmbedingungen finden Sie auf der Seite der KfW.

Dieses Instrument wurde erheblich ausgeweitet und verbessert:

  • Der ERP-Gründerkredit Universell steht nun auch Unternehmen jeder Größenordnung zur Verfügung, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend Finanzierungsschwierigkeiten haben. Das Unternehmen darf zum Stichtag 31.12.2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten gewesen sein gemäß EU-Definition.

    • Kredite können je Unternehmensgruppe bis 100 Millionen Euro vergeben werden (höhere Kreditvolumina über Konsortialfinanzierung). Die Kredite sind begrenzt auf 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 des antragstellenden Unternehmens oder den aktuellen Liquiditätsbedarf des antragstellenden Unternehmens für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder das doppelte der Lohnkosten des Unternehmens im Jahre 2019.
  • Die KfW bietet für kleine und mittlere Unternehmen (bis 50 Millionen Jahresumsatz, weniger als 250 Mitarbeiter) eine 90 prozentige Risikoübernahme (Haftungsfreistellung) sowie für alle Unternehmen oberhalb dieser Grenze eine 80 prozentige Risikoübernahme (Haftungsfreistellung) an. Die Haftungsfreistellungen werden durch eine vollumfängliche Bundesgarantie abgesichert.
  • Die Zinssätze wurden gesenkt und liegen für kleine und mittlere Unternehmen bei 1 Prozent bis 1,46 Prozent; für große Unternehmen bei 2 Prozent bis 2,12 Prozent.

Es können Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden mit einer 6-jährigen Laufzeit bei 2 Tilgungsfreijahren und bei Beträgen bis zu 800.000 Euro mit 10-jähriger Laufzeit und 2 Tilgungsfreijahren. Darüber hinaus steht für Betriebsmittelfinanzierungen noch eine kurzfristige 2-jährige Laufzeit mit endfälliger Rückzahlung zur Verfügung. Des Weiteren bietet die KfW den Hausbanken prozessuale Erleichterungen bei den Kreditanträgen an und eine Vereinfachung der Verfahren bei der Risikoprüfung. Bei Krediten unter 3 Millionen übernimmt die KfW die Risikoprüfung der Hausbanken. Kredite bis 10 Millionen Euro können mit vereinfachter Risikoprüfung vergeben werden.


b. Für Unternehmen, die seit mehr als 5 Jahren am Markt sind:

KfW-Sonderprogramm – KfW-Unternehmerkredit

Investitions- und Betriebsmittelkredite für Bestandsunternehmen. Details und Programmbedingungen finden Sie auf der Seite der KfW.

Dieses Instrument wurde erheblich ausgeweitet und verbessert:

  • Der KfW-Unternehmerkredit steht nun auch Unternehmen jeder Größenordnung zur Verfügung, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend Finanzierungsschwierigkeiten haben und zum Stichtag 31.12.2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten waren nach EU-Definition.
  • Kredite können je Unternehmensgruppe bis 100 Millionen Euro vergeben werden (höhere Kreditvolumina über Konsortialfinanzierung). Die Kredite sind begrenzt auf 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 des antragstellenden Unternehmens oder den aktuellen Liquiditätsbedarf des antragstellenden Unternehmens für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unternehmen bzw. 12 Monate bei großen Unternehmen oder das doppelte der Lohnkosten des Unternehmens im Jahre 2019.
  • Die KfW bietet für kleine und mittlere Unternehmen (bis 50 Millionen Jahresumsatz, weniger als 250 Mitarbeiter) eine 90 prozentige Risikoübernahme (Haftungsfreistellung) sowie für alle Unternehmen oberhalb dieser Grenze eine 80 prozentige Risikoübernahme (Haftungsfreistellung) an. Die Haftungsfreistellungen werden durch eine vollumfängliche Bundesgarantie abgesichert. Die Zinssätze wurden gesenkt und liegen für kleine und mittlere Unternehmen bei 1 Prozent bis 1,46 Prozent; für große Unternehmen bei 2 Prozent bis 2,12 Prozent.
  • Es können Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden mit einer 6 jährigen Laufzeit bei 2 Tilgungsfreijahren und bei Beträgen bis zu 800.000 Euro mit 10-jähriger Laufzeit und 2 Tilgungsfreijahren. Darüber hinaus steht für Betriebsmittelfinanzierungen noch eine kurzfristige 2-jährige Laufzeit mit endfälliger Rückzahlung zur Verfügung.

Des Weiteren bietet die KfW den Hausbanken prozessuale Erleichterungen bei den Kreditanträgen an und eine Vereinfachung der Verfahren bei der Risikoprüfung. Bei Krediten unter 3 Millionen übernimmt die KfW die Risikoprüfung der Hausbanken. Kredite bis 10 Millionen Euro können mit vereinfachter Risikoprüfung vergeben werden.


c. Für großvolumige Finanzierungen

KfW-Sonderprogramm – Direktbeteiligungen für Konsortialfinanzierungen

Die KfW erweitert mit dem KfW Sonderprogramm 2020 „Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung“ ihr Finanzierungsangebot für Unternehmen, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend Finanzierungsschwierigkeiten haben und zum 31.12.2019 kein Unternehmen in Schwierigkeiten nach EU-Definition waren.

  • Im Rahmen dieses Förderprogramms bietet die KfW künftig Risikoübernahmen bis zu 80 Prozent des Vorhabens, jedoch maximal 50 Prozent der Risiken der Gesamtverschuldung an.
  • Die KfW beteiligt sich an Konsortialfinanzierungen für Investitionen und Betriebsmittel mit einer Laufzeit bis zu 6 Jahren.
  • Die Beteiligung der KfW erfolgt pari passu zu Marktkonditionen. Das heißt, die wirtschaftlichen Konditionen werden vom Finanzierungspartner gestellt und von der KfW übernommen.
  • Der KfW-Risikoanteil beträgt mindestens 25 Millionen Euro und ist begrenzt auf 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 oder das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 Monate.

Ziel des KfW-Schnellkredits 2020 ist es, mittelständische Unternehmen durch KfW-Darlehen bis zu einem Höchstbetrag von 800.000 Euro und mit 100 Prozent Haftungsfreistellung mit einer raschen Liquiditätshilfe zu unterstützen. Ziel ist eine schnelle Kreditvergabe. Deshalb stellt die KfW den Finanzierungspartner (Hausbank) zu 100 Prozent von der Haftung frei. Der KfW-Schnellkredit ergänzt das KfW-Sonderprogramm 2020 und die bestehende Soforthilfe für Unternehmen bis 10 Beschäftigte.

Die KfW-Schnellkredite für den Mittelstand umfassen im Kern folgende Eckpunkte:

  • Der KfW-Schnellkredit 2020 steht allen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten offen, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind (Datum der ersten Umsatzerzielung).
  • Das Kreditvolumen pro Unternehmen/Unternehmensgruppe ist begrenzt auf maximal 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019, maximal 500.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50 Beschäftigten und maximal 800.000 Euro für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Beschäftigten.
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen.
  • Das Unternehmen muss in der Summe der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt haben, sofern es bislang nur für einen kürzeren Zeitraum am Markt ist, wird dieser Zeitraum herangezogen.
  • Der Zinssatz des KfW-Schnellkredits liegt aktuell bei drei Prozent mit einer Laufzeit von zehn Jahren.
  • Die Mittel können für Betriebsmittel und auch für Investitionen herangezogen werden.
  • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 Prozent durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
  • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden. Die Hausbank prüft und bestätigt jedoch vor Darlehensauszahlung die Anzahl der Beschäftigten, den Umsatz, die Erklärung zur Einhaltung der Kreditbetragshöchstgrenze und die Gewinnerzielung in der Summe der Jahre 2017 bis 2019.
  • Die Hausbank garantiert den Verzicht auf jede Form und jeden Umfang der Besicherung.

Antragsberechtigt sind zurzeit folgende Antragstellergruppen:

  • Gewerblich tätige Unternehmen, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden
  • Sozialunternehmen, die gewerblich agieren (keine gemeinnützigen)
  • Wohnungsbaugesellschaften für eigene Investitionen und Betriebsmittel
  • Leasinggesellschaften für eigene Investitionen und Betriebsmittel
  • Vermieter mit Gewerbeanmeldung
  • Genossenschaften, wenn sie körperschaftssteuerpflichtig sind
  • Unternehmen, an denen Private-Equity-Investoren beteiligt sind (unabhängig von deren Beteiligungshöhe)
  • Unternehmen, an denen ausländische Staatsfonds beteiligt sind (bei beherrschendem Einfluss im Einzelfall mit BMWi und BMF abzustimmen)

Nicht antragsberechtigt sind demgegenüber:

  • Unternehmen mit mehrheitlich öffentlicher Trägerschaft
  • Sozialunternehmen, die nicht gewerblich agieren
  • Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion
  • Gemeinnützige GmbHs
  • Unternehmen mit mehrheitlich gemeinnützigen Unternehmenszwecken, wie Vereine oder Verbände
  • Unternehmen, bei denen Banken mit mehr als 25 Prozent beteiligt sind
  • Immobilien-Zweckgesellschaften (Special Purpose Vehicle, SPV)
  • Private Vermieter

Informationen zum KfW-Schnellkredit 2020 finden Sie auch auf der Webseite der KfW.

(Stand 16. April 2020)

Die Bundesregierung hat einen großvolumigen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) auf den Weg gebracht: Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds mit einem Umfang von 600 Milliarden Euro bietet Unternehmen und Start-Ups bei Vorliegen der allgemeinen Antragsvoraussetzungen Unterstützung durch Garantien und Eigenkapitalhilfen, um die Krise erfolgreich zu bewältigen.

Damit beseitigt er Liquiditätsengpässe, unterstützt die Rekapitalisierung am Kapitalmarkt und stärkt die Kapitalbasis von Unternehmen.

Der „Wirtschaftsstabilisierungsfonds“ besteht aus

  • 400 Milliarden Euro Staatsgarantien für Verbindlichkeiten
  • 100 Milliarden Euro für direkte staatliche Beteiligungen
  • 100 Milliarden Euro für Refinanzierung durch die KfW

Informationen zu Antragsvoraussetzungen und Antragstellung sowie die Möglichkeit der Anmeldung für einen WSF-Newsletter finden Sie hier.

Unternehmen können mit ihren Hausbanken bei Bedarf auch auf das Bürgschaftsinstrumentarium zurückgreifen. Dabei darf das Unternehmen sich nicht bereits am 31.12.2019 in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben.

Für Unternehmen, die bis zur Krise tragfähige Geschäftsmodelle hatten, können Bürgschaften für Betriebsmittel und Investitionsfinanzierungen zur Verfügung gestellt werden. Bis zu einem Betrag von 2,5 Millionen Euro werden diese durch die Bürgschaftsbanken bearbeitet, darüber hinaus sind die Länder beziehungsweise deren Förderinstitute zuständig. Ab einem Bürgschaftsbetrag von 20 Millionen Euro beteiligt sich der Bund in den strukturschwachen Regionen im Rahmen des „Großbürgschaftsprogramms“ am Bürgschaftsobligo im Verhältnis fünfzig zu fünfzig. Angesichts der aktuellen Krisenlage wurde das Großbürgschaftsprogramm für Unternehmen außerhalb strukturschwacher Regionen geöffnet. Der Bund ermöglicht hier die Absicherung von Betriebsmittelfinanzierungen und Investitionen ab einem Bürgschaftsbedarf von 50 Millionen Euro. Bürgschaften können aktuell maximal 90 Prozent des Kreditrisikos abdecken, das heißt, die jeweilige Hausbank muss mindestens 10 Prozent Eigenobligo übernehmen.

Eine Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben bis 2,5 Millionen Euro kann schnell und kostenfrei auch über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden.

Bürgschaftsbanken dürfen „Expressbürgschaften“ bis zu einem Betrag von 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von 3 Tagen treffen, ohne Beteiligung der Länder. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf den Webseiten der Bürgschaftsbanken.

Bürgschaftsbanken:

Bezeichnung Straße Ort E-Mail Telefon
Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH Werastraße 13-17 70182 Stuttgart info@buergschaftsbank.de 0711-16 45-6
Bürgschaftsbank Bayern GmbH Max-Joseph-Straße 4 80333 München info@bb-bayern.de 089-54 58 57-0
BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH Schillstraße 9 10785 Berlin info@buergschaftsbank-berlin.de 030-31 10 04-0
Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH Schwarzschildstraße 94 14480 Potsdam info@BBimWeb.de 0331-649 63-0
Bürgschaftsbank Bremen GmbH Am Wall 187-189 28195 Bremen info@buergschaftsbank-bremen.de 0421-33 52-33
BürgschaftsGemeinschaft Hamburg GmbH Besenbinderhof 39 20097 Hamburg bg-hamburg@bg-hamburg.de 040-61 17 00-0
Bürgschaftsbank Hessen GmbH Gustav-Stresemann-Ring 9 65189 Wiesbaden info@bb-h.de 0611-15 07-0
Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern GmbH Graf-Schack-Allee 12 19053 Schwerin info@bbm-v.de 0385-395 55-0
Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH Hildesheimer Straße 6 30169 Hannover info@nbb-hannover.de 0511-337 05-0
Bürgschaftsbank NRW GmbH Hellersbergstraße 18 41460 Neuss info@bb-nrw.de 02131-51 07-0
Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH Rheinstraße 4 H 55116 Mainz info@bb-rlp.de 06131-629 15-5
Bürgschaftsbank Saarland GmbH Franz-Josef-Röder-Straße 17 66119 Saarbrücken info@bbs-saar.de 0681-30 33-0
Bürgschaftsbank Sachsen GmbH Anton-Graff-Straße 20 01309 Dresden info@bbs-sachsen.de 0351-44 09-0
Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt GmbH Große Diesdorfer Straße 228 39108 Magdeburg info@bb-mbg.de 0391-737 52-0
Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH Lorentzendamm 22 24103 Kiel info@bb-sh.de 0431-59 38-0
Bürgschaftsbank Thüringen GmbH Bonifaciusstraße 19 99084 Erfurt info@bb-thueringen.de 0361-21 35-0

Unternehmen jeder Größe erhalten steuerliche Hilfen, um ihre Liquidität zu verbessern. Für unmittelbar vom Coronavirus betroffene Unternehmen gilt bis Ende 2020:

Stundung von Steuerzahlungen: Wenn Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in diesem Jahr fällige Steuerzahlungen nicht leisten können, sollen diese Zahlungen auf Antrag befristet und grundsätzlich zinsfrei gestundet werden. Den Antrag können Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 bei ihrem Finanzamt stellen.

An die Bewilligung der Stundung sind dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Unternehmen müssen darlegen, dass sie unmittelbar betroffen sind. Den Wert entstandener Schäden müssen sie aber nicht im Einzelnen belegen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird. Diese Maßnahme betrifft die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer.

Anpassung von Vorauszahlungen: Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können außerdem die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.

Vollstreckungsmaßnahmen aussetzen: Auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden soll bis zum Ende des Jahres verzichtet werden. Säumniszuschläge, die in dieser Zeit gesetzlich anfallen, sollen erlassen werden. Dies betrifft die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer.

Zu vergleichbaren Maßnahmen hat das Bundesfinanzministerium darüber hinaus die Zollverwaltung angewiesen, die u.a. die Energiesteuer und Luftverkehrsteuer verwaltet. Sie gelten außerdem für die Versicherungssteuer und die Umsatzsteuer, soweit diese vom Bundeszentralamt für Steuern verwaltet wird.

Mehr auf der Internetseite des Bundesfinanzministeriums.

(Stand: 11. Mai 2020)

Start-ups haben grundsätzlich Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse von Start-ups, jungen Technologieunternehmen und kleinen mittelständischen Unternehmen. In vielen Fällen erfüllen sie die von Hausbanken gestellten Anforderungen an Kreditnehmer aufgrund ihres jungen Alters und meist sehr innovativen Geschäftsmodells nicht. Deshalb bieten wir ein maßgeschneidertes Unterstützungspaket an. Wir nehmen dafür rund 2 Milliarden Euro in die Hand und erweitern die Wagniskapitalfinanzierung, damit auch weiterhin Finanzierungsrunden für zukunftsträchtige innovative Start-ups aus Deutschland stattfinden können. Dazu basiert das Maßnahmenpaket auf 2 Säulen:

Säule 1: Corona-Matching Fazilität:

Zum einen werden Wagniskapitalfonds die zusätzlichen öffentlichen Mittel über die neue Corona Matching Fazilität zur Verfügung gestellt, damit Investoren auch während der Corona-Krise hoch innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren. Damit soll sichergestellt werden, dass noch junge Unternehmen auch in der derzeitigen Phase ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Über die Corona Matching Fazilität werden die bestehenden Kooperationen mit den öffentlichen Partnern, wie zum Beispiel der KfW Capital und dem Europäischen Investitionsfonds, genutzt, um die öffentlichen Mittel den Start-ups schnell über Wagniskapitalfonds zur Verfügung zu stellen.

Säule 2 für Start-ups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule 1):

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazilität haben, werden weitere Wege zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen eröffnet. Hierzu wird es eine enge Zusammenarbeit mit den Ländern geben, unter anderem über die Zusammenarbeit mit Landesgesellschaften.

Die Förderdatenbank des Bundes bietet einen Überblick über Förderprogramme des Bundes, der Länder und der Europäischen Union: Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben. Welche Förderprogramme gibt es, um Unternehmen in Deutschland im Bedarfsfall zu unterstützen? Das aktuelle Förderangebot im Überblick.

Kurzarbeitergeld kann nun einfacher und zu verbesserten Bedingungen in Anspruch genommen werden. So müssen nur noch zehn Prozent der Beschäftigten in einem Betrieb von Arbeitsausfall betroffen sein, die Sozialversicherungsbeiträge werden voll übernommen und auch Leiharbeit wird in die Regelung einbezogen. Die Unternehmen werden auf diese Weise deutlich stärker entlastet als während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Darüber hinaus wird vorübergehend auf die vollständige Anrechnung des Entgelts aus einer Beschäftigung, die während der Kurzarbeit aufgenommenen wird, verzichtet. So wird ein Anreiz geschaffen, auf freiwilliger Basis vorübergehend Tätigkeiten in aktuell wichtigen Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der Landwirtschaft und der Versorgung mit Lebensmitteln aufzunehmen. Für den Fall von Betriebsschließungen oder Schwierigkeiten im Betrieb aufgrund von ausbleibenden Aufträgen oder fehlenden Zulieferungen kann das Kurzarbeitergeld eingreifen. Es kann auf Antrag im Einzelfall durch die jeweilige zuständige Agentur für Arbeit gewährt werden. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall.

Nähere Informationen zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes sind auf der Website der Bundesagentur für Arbeit zu finden.

Fragen und Antworten zu den arbeitsrechtlichen Auswirkungen des Coronavirus finden Sie auf der Website des Bundesarbeitsministeriums.

 

NRW-Soforthilfe 2020

Die Anträge können ab dem 27.3. online abgerufen und gestellt werden und sind hier zu finden > Wirtschaft.NRW <

Das Antragsverfahren ist ausschließlich medienbruchfrei digital durchführbar. Bitte den Antrag nicht ausdrucken. Antragsteller können ihren Antrag online auszufüllen und absenden.

Sie erhalten im Anschluss eine automatisierte Eingangsbestätigung.

Alle Anträge werden nach Eingangsdatum bearbeitet.


Notfall Kinderzuschlag (KiZ)

Für Familien und Alleinerziehende, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, gibt es seit dem 1. April einen erleichterten Zugang zum Kinderzuschlag (KiZ). Eltern bangen um ihre Jobs und die finanzielle Absicherung ihrer Familien. Mit dem Notfall-KiZ unterstützt das Bundesfamilienministerium Familien nun dabei, in der Corona-Krise über die Runden zu kommen.

Der Kinderzuschlag richtet sich an Eltern mit kleinen Einkommen, deren finanzielle Mittel nicht ausreichen, um den gesamten Bedarf der Familie abzudecken. Weiterführende Informationen zum Notfall-KiZ sowie zur Antragsstellung finden Sie unter: https://www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz


Kein Kurz­ar­bei­ter­geld für Mi­ni­job­ber

Um wirtschaftliche Nachteile auszugleichen, die durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus entstehen, wurde am 13. März 2020 das „Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die in diesem Gesetz vorgesehenen vereinfachten Bedingungen für die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld (KUG) gelten jedoch nur für die Fälle, für die auch ein Grundanspruch auf KUG gegeben ist. Arbeitgeber können KUG nur für die Arbeitnehmer beantragen, die auch versicherungspflichtig in der Arbeitslosenversicherung sind. Geringfügig Beschäftigte (450-Euro-Minijobber) sind versicherungsfrei in der Arbeitslosenversicherung, für sie kann daher nach wie vor kein KUG beantragt werden. (Quelle: Minijob-Zentrale.de)

Weitere Informationen hat die Bundesagentur für Arbeit in ihrem Merkblatt „8a-Kurzarbeitergeld“ zusammengestellt.


Hilfestellung für Arbeitgeber bei Zahlungsrückständen

Die COVID-19-Pandemie erfasst zunehmend alle Lebensbereiche in Deutschland. Für viele Arbeitgeber wird es zusehends schwierig, die liquiden Mittel für die Zahlung der Abgaben für ihre Beschäftigten aufzubringen. Hier gibt es jetzt unbürokratische Hilfe für die Arbeitgeber. Eine Übersicht an finanziellen Hilfen hat die SIHK zusammengestellt zur Übersicht der SIHK <


Folgende Beschlüsse wurde im Bundeskabinett beschlossen:

  • Arbeitnehmer in Kurzarbeit dürfen vom 1. Mai bis zum Jahresende mehr dazuverdienen – bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens.
  • Aufstockung des Kurzarbeitergelds ab dem 4. Monat auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 7. Monat auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern), befristet bis Jahresende.
  • Der Bezugszeitraum für das Arbeitslosengeld 1 wird für diejenigen um drei Monate verlängert, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde.
  • Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf sieben Prozent gesenkt.
  • Kleine und mittelständische Unternehmen dürfen erwartete Verluste mit bereits für 2019 geleisteten Steuervorauszahlungen verrechnen.
  • Schulen und Schüler werden mit bis zu 500 Mio. Euro beim digitalen Unterricht zu Hause unterstützt. Im Klartext heißt das. Bedürftige Schüler sollen einen Zuschuss von 150 Euro zur Anschaffung von Geräten wie Tablet oder Smartphone für Online Schulungen bekommen.
    Das Paket wurde Mitte Mai beschlossen und in Kraft gesetzt

Karstadt Kaufhof und Beschluss Schillerplatz

In einer Sitzung am 23.06.2020 hat sich der Rat der Stadt Iserlohn unter anderem mit dem Thema „Galeria Karstadt Kaufhof“ befasst.

Dazu haben alle im Rat vertretenen Fraktionen (CDU, SPD, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, Die Blaue, FDP, UWG-Piraten) einen gemeinsamen Antrag gestellt, den sie wie folgt begründeten:

„Der Rat der Stadt lserlohn bedauert die Entscheidung des Galeria Karstadt Kaufhof-Konzerns, auch den Standort lserlohn zu schließen. Der Weggang der Karstadt-Filiale trifft nicht nur die Kunden und Einzelhändler in der lnnenstadt, die auf einen sogenannten „Frequenzbringer“ angewiesen sind, sondern insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hart. Wir drücken unsere volle Solidarität mit allen Angestellten aus, deren Arbeitsplätze aktuell gefährdet sind. Der mittelständische Einzelhandel und die Gastronomie in lserlohn gehen an ihre Grenzen, um Arbeitsplätze und Betriebe zu erhalten. Dagegen plant ein großer Betrieb, der Staatshilfe und Steuergelder in Anspruch nimmt, aber offensichtlich Massenentlassungen. ln Vergleich zu anderen Städten steht die Stadt lserlohn noch relativ gut da. Mehrere große Kornmunen in Nordrhein-Westfalen müssen ihre lnnenstädte völlig neu aufstellen. Die Planungen zum Schillerplatz müssen dagegen nur noch modifiziert werden. Wichtig ist jetzt, ein Signal zu setzen und frühzeitig negativen Entwicklungen entgegen zu steuern.“

Dazu hat der Rat der Stadt Iserlohn folgenden Beschluss einstimmig gefasst:

  1. Die Schillerplatz GmbH wird gebeten, auf der Basis der jetzt vorliegenden Stegreifentwürfe, (Variante 1 und 2) kurzfristig mit potenziellen lnvestoren Gespräche zu führen.
  2. Vor diesem Hintergrund ist auch kurzfristig eine lnterimsnutzung für die Karstadt-lmmobilie zu verfolgen. Denkbar ist zum Beispiel die Vermietung einer Teilfläche an einen Lebensmittelhändler.
  3. Die Verwaltung wird gebeten, die nach einem Weggang von Karstadt entstehenden Versorgungslücken im Einzelhandelssortiment der lnnenstadt darzustellen und hierüber in einer der nächsten Sitzungen zu berichten.
  4. Die Verwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten zur Förderung der öffentlichen Bausteine der Planungen (z.B. Schillerplatz, Bürgerhaus) darzustellen und ggf. Förderanträge vorzubereiten.
  5. Die Schillerplatz GmbH wird gebeten, neben der geplanten Online-Bürgerbeteiligung die Öffentlichkeitarbeit zu intensiven und insbesondere die vorliegenden Stegreifentwürfe der Bietergemeinschaft AIP mittels geeigneter Publikationen einer breiten Öffentlichlieit, auch in den digitalen Medien, zur Verfügung zu stellen.
  6. Die Verwaltung wird gebeten, sich weiterhin um Gespräche mit dem Konzern zu bemühen.

Die Infos und Findung zum Stegreifentwürfe zur Entwicklung des Schillerplatz-Areals sowie des beauftragten Düsseldorfer Unternehmens AIP Planungs GmbH, können Sie hier direkt bei der Stadt Iserlohn nachlesen.

Den Entwurf können Sie bereits als pdf Datei im Detail betrachten
https://www.iserlohn.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Stadtentwicklung/Schillerplatz-Areal/AIP_Stegreifentwurf_final.pdf

Bild/ AIP Stegreifentwurf-Ambrosius Blanke
Bild/ AIP Stegreifentwurf-Ambrosius Blanke

Hintergrund zu Karstadt Kaufhof in Iserlohn:
Nach Jahren einer Hängepartie, wurde am 19.6.2020 bekanntgegeben, dass von 172 bundesweiten Filialen der Karstadt/Kaufhof Kaufhauskette, 62 Filialen geschlossen werden. Von der Schließung ist auch Karstadt/Kaufhof in Iserlohn betroffen. Nach Angaben der Konzernführung sei der Kahlschlag der einzige Weg, um den angeschlagenen Handelsriesen nachhaltig zu retten. Die Jobs von rund 6000 der insgesamt 28.000 Mitarbeiter sind somit gefährdet.

Radarkontrollen

Hier „blitzt“ die Stadt in der nächsten Woche

Der Radarwagen der Stadt Iserlohn ist auch in der kommenden Woche im Stadtgebiet unterwegs. Die Straßenverkehrsabteilung teilt mit, wann in welchen Stadtteilen und Bereichen Autofahrer mit Geschwindigkeitskontrollen rechnen müssen. Ziel ist es, über eine regelmäßige Ankündigung die Akzeptanz der Geschwindigkeitsüberwachung in der Öffentlichkeit zu verbessern und gleichzeitig zu erreichen, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen nachhaltig verringert werden.

Standorte der Radarkontrollen:

  • Montag,  6. Juli: Iserlohn Innenstadt, Kesbern, Lössel
  • Dienstag, 7. Juli: Hennen, Kalthof, Rheinen
  • Mittwoch, 8. Juli: Sümmern, Griesenbrauck
  • Donnerstag, 9. Juli: Iserlohner Heide, Hombruch, Nußberg
  • Freitag, 10. Juli: Iserlohn Innenstadt

Info: Im Mai war der städtische Radarwagen an 19 Tagen im Einsatz. Dabei haben die Mitarbeiter der Straßenverkehrsabteilung an 73 Messpunkten geblitzt und 11 261 Fahr­zeuge gemessen. Insgesamt 659 Verkehrsteilnehmer, das sind 5,9 Prozent, haben die zulässi­ge Höchstgeschwindigkeit überschritten.

Die Radarkontrollen finden schwerpunktmäßig statt. Das heißt, dass mindestens drei von fünf Kontrollen am Tag in dem angekündigten Bezirk stattfinden, aber dennoch weiterhin Kontrollen im gesamten Stadtgebiet stattfinden können. Die Stellen, an denen die Stadt Iserlohn jeweils misst, wurden in Absprache mit der Polizei festgelegt. Dabei handelt es sich überwiegend um Gefahrenstellen und Unfallschwerpunkte sowie um Tempo 30-Zonen und Messstellen im Bereich von Schulen und Kindergärten.

Ansprechpartnerin bei der Straßenverkehrsabteilung im Iserlohner Rathaus ist Silvia Mittmann unter Telefon 02371 / 217-1711 oder per E-Mail unter Silvia.Mittmann@iserlohn.de

Quelle: Stadt Iserlohn

Corona-Warn-App

Download seit 16.6 für iOS und Android verfügbar

Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto wirkungsvoller ist sie. Die App fungiert als digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmaske. Wer sie nutzt, hilft, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu durchbrechen, so die Entwickler des Robert-Koch-Institutes.

Die App merkt sich dezentral unsere Begegnungen mit anderen und informiert uns digital, wenn wir Begegnungen mit nachweislich infizierten Personen hatten. Dabei sammelt sie jedoch zu keiner Zeit Informationen zur Identität ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Eine FAQ vom RKI und den  Programmierern findet Ihr hier auf coronawarn.app

Direkt zum Google Play Store
Direkt zum App Store

Je mehr Menschen die Corona-Warn-App nutzen, desto wirkungsvoller ist sie. Das sehen viele Bundesbürger ebenso. Innerhalb der ersten 24 Stunden wurde die Corona Warn App bereits mehr als 6,5 Millionen mal „Heruntergeladen“.

Ist Luisa hier in Iserlohn?

„Luisa ist hier!“ – Das wäre ein einfacher Weg, um nach Hilfe zu fragen – Iserlohner Gastronomen gesucht!

Das Projekt „GewaltFrei“ der Arbeiterwohlfahrt und die Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn möchten das Hilfsangebot „Luisa ist hier!“ für Frauen und Mädchen nach Iserlohn holen. Es geht hierbei um die Unterstützung von Frauen in der Party- und Ausgehszene, die aus einer unangenehmen Situation heraus möchten, sich bedrängt oder belästigt fühlen. Mit der Frage „Ist Luisa hier?“ können sie sich ans Personal wenden und bekommen unmittelbar und diskret Hilfe. Die Frauen entscheiden dann selbst, welche Hilfemöglichkeit sie in Anspruch nehmen wollen, zum Beispiel ein Taxi, einen Freund oder Freundin rufen. Mehr Informationen dazu sind unter www.luisa-ist-hier.de verfügbar. 

Das Projekt „GewaltFrei“ und die Gleichstellungsstelle hoffen auf ein reges Interesse der lokalen Gastronomiebetriebe an dem Hilfsangebot. Ab dem 22. Juni wollen die Mitarbeiterinnen an verschiedene Gastronomen, Bar- und Kneipenbesitzer herantreten, um das Projekt näher zu erläutern und eine Teilnahme am Projekt erfragen. Gerne können sich Interessierte auch direkt telefonisch unter der Nummer  0177 – 8683142 melden. Oder bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Iserlohn: 02371 / 217-1330

Hier finden Frauen Hilfe 
Opferschutzbeauftragte der Polizei Märkischer Kreis, Eike Scholz und Dorothee Klein: 02371 / 9199-7777

Frauenberatungsstelle Märkischer Kreis
Hemer, Birgit Reckermann: 02372 / 8440122
Lüdenscheid, Renate Kuhn-Weskamm und Stefanie Seppelt: 02351 / 860043

Frauenhaus Iserlohn – Frau A. Müller: 02371 / 12585

GewaltFrei in Iserlohn
GewaltFrei in Iserlohn / Bild von 453169 auf Pixabay

Iserlohn blüht auf

Die Stadt Iserlohn lässt den Blumenschmuck-Wettbewerb
Die Goldene Gießkanne“ wieder aufblühen!

Blühende Landschaften erfreuen nicht nur den Menschen, sondern sind lebenswichtig für eine Vielzahl von heimischen Insekten. Dieses Bild ist heutzutage leider immer weniger vorhanden. Stattdessen gibt es vielerorts akkurat geschnittene Rasenflächen, kahle Schottergärten und monotone Landschaften.

Eigentlich schade, denn Vorgärten und Balkon- oder Fensterbepflanzungen prägen unser Stadtbild entscheidend mit.

Bei „Iserlohn blüht auf! – Die goldene Gießkanne“ werden somit blühende Vorgärten und von der Straße einsehbare Balkone und Fensterkästen von einer Jury bewertet.

Pflanzen. Fotografieren. Teilnehmen.“ – Das ist das Motto der Aktion, die zum einen natürlich das Stadtbild verschönern und für Aufenthaltsqualität sorgen, zum anderen aber auch nachhaltiges und ökologisches Pflanzen honorieren soll.

Die schönsten und den Kriterien entsprechenden Anlagen werden mit attraktiven Preisen honoriert, der Sieger wird zudem mit der „Goldenen Gießkanne“ belohnt.

Auf die Gewinner warten diese tollen Preise von „hagebaumarkt Holz & Bau“ aus Iserlohn
1. Platz Gutschein im Wert von 250,- Euro
2. Platz Gutschein im Wert von 150,- Euro
3. Platz Gutschein im Wert von 100,- Euro

Für den insektenfreundlichsten Garten unter den Einsendungen winkt zusätzlich noch ein Sonderpreis in der Kategorie „Summen & Brummen“.  Welche Kritierien werden hierbei bewertet?
Nistmöglichkeiten, Insektenrückzugsräume, Pflanzen mit ungefüllter, nektarreicher Blütenfolge, Erklärung des Verzichts auf Spritzmittel

Wie kann man teilnehmen?

Wenn Ihr Garten blüht – greifen Sie zur Kamera!
Senden Sie zwei mal drei aussagekräftige Fotos aus der gleichen Perspektive zu – eine Gesamtansicht Ihres Vorgartens, Ihres Balkones oder Ihrer Hausfassade & zwei Detailaufnahmen der zu bewertenden Bepflanzung – einmal zwischen dem 1. Juni und 31. Juli und einmal zwischen dem 1. August und 30. September. Zwischen den Aufnahmen sollten mindestens 6 Wochen liegen.

Senden Sie Ihre Fotos unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an bluehauf@iserlohn.de oder  per Post an Stadtmarketing Iserlohn – Fr. Korte – Bahnhofsplatz 2, 58644 Iserlohn

Bewertung der Bepflanzungen?
Alle eingesandten Bilder werden durch eine interne Jury, besetzt durch Vertreter des Stadtmarketings Iserlohn, der Abteilung Klima- und Umweltschutz und des Märkischen Stadtbetriebs Iserlohn / Hemer, bewertet.

iba-korte-white-schröder
"Iserlohn blüht auf" wird vorgestellt von: Fr. White - Fr. Korte - Hr. Schröder

Ausführliche Informationen zur Goldenen Gießkanne 2020 finden Sie unter:

www.Iserlohn-blueht-auf.de oder in dem Flyer des Stadtmarketing der Stadt Iserlohn.

Vorgärten und Balkon- oder Fensterbepflanzungen prägen nicht nur unser Stadtbild.
Sie schaffen Ambiente und Wohlfühlmomente, Attraktivität und Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig sind sie wichtiger Bestandteil des Arten- und Klimaschutzes.

Schon gewusst? Rund 80% aller hiesigen Wild- und Nutzpflanzen werden durch Bienen und Hummeln bestäubt. Umso wichtiger ist es, sowohl attraktive als auch ökologische und nachhaltige Pflanzbereiche zu schaffen und diese zu nutzen.

Haben Sie Fragen zu dem Wettbewerb oder den jeweiligen Bewertungskriterien? 
So erreichen Sie Frau Korte vom Stadtmarketing der Stadt Iserlohn auch unter 02371 / 217-1816

Auf Unser-Iserlohn.de finden Sie auch lokale Anbieter für Haus und Gartenbau und wir wünschen allen viel Spaß.

A-Bus Iserlohn

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Iserlohn wird zu einem wichtigen Experimentierfeld für automatisiertes elektrisches Fahren. Für das innovative Projekt „A-Bus Iserlohn – New Mobility LAB“ hat Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart vier Zuwendungsbescheide im Gesamtvolumen von 2,7 Millionen Euro an das Projektkonsortium überreicht. Partner sind die Stadt Iserlohn, die Fachhochschule Südwestfalen, die MVG/Märkische Verkehrsgesellschaft und die Stadtwerke Iserlohn.

Minister Pinkwart: „Mobilität und Digitalisierung sind nicht nur Zukunftsthemen in den großen Ballungsräumen, sondern auch in Mittelstädten und im ländlichen Raum. Ich freue mich, dass mit dem Projekt A-Bus Iserlohn ein wichtiges Element unserer Digitalstrategie an den Start geht, dass wir im Rahmen des Großprojekts Digitale Modellkommunen umsetzen. Es hat gute Chancen, große Innovationskraft zu entfalten und Vorbild für andere Regionen zu werden. Ich freue mich, dass der A-Bus Iserlohn dazu eng mit anderen Testfeldern wie zum Beispiel Bergisch.Smart in Wuppertal kooperiert.“

Die Projektpartner planen ein fahrerloses elektrisches Transportsystem mit insgesamt zwei Elektrobussen. Die automatisierten Elektrobusse werden auf einer 1,5 Kilometer langen Teststrecke zwischen dem Bahnhof Iserlohn und dem Campus der Fachhochschule Südwestfalen fahren. Eingesetzt wird ein auf deutschen Straßen bereits zugelassenes und erprobtes automatisiertes Bussystem mit Elektroantrieb. Entlang der Strecke sowie im Betriebshof der Märkischen Verkehrsgesellschaft in Iserlohn sollen Ladesäulen installiert werden, die ihren Strom unter anderem aus Photovoltaikanlagen beziehen. Das Projekt wird von der Fachhochschule Südwestfalen wissenschaftlich begleitet. Deren 2200 Studierende werden doppelt davon profitieren: Sie werden den Bus als Fahrgäste nutzen können und sich damit auch in ihrer Ausbildung beschäftigen.

 

aBus Iserlohn
Foto: commons.wikimedia.org-Asio otus / fotolia.com-chesky / Montage: Stadtwerke Iserlohn

Mit dem Programm Digitale Modellregionen unterstützt die Landesregierung die Regionen um Aachen, Gelsenkirchen, Paderborn, Soest und Wuppertal dabei, ihre Verwaltung schneller zu digitalisieren, Bürgern und Unternehmen attraktive Angebote zu bieten und mit der Wirtschaft innovative Projekte zur Stadtentwicklung umzusetzen. Insgesamt stehen dafür rund 90 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung. Mehr als 100 Projektideen wurden bisher eingereicht. Davon sind bereits 55 Projekte an den Start gegangen. Statement zum A-Bus Iserlohn

Quelle: land.nrw 

Gastronomie darf Aussenfläche erweitern

Außengastronomien dürfen Flächen erweitern

Viele Gastronomiebetreiber haben sich in den vergangenen Tagen bei der Stadt Iserlohn gemeldet und über ihre immensen Schwierigkeiten berichtet, ihre Betriebe unter Beachtung der Corona-Auflagen auch nur annähernd kostendeckend betreiben zu können. Insbesondere die Reduzierung der zur Verfügung stehenden Sitzgelegenheiten stellt dabei für die Gastronomen ein immenses Problem dar. Zahlreiche Wirte haben sich daher erkundigt, ob seitens der Stadtverwaltung eine Möglichkeit gesehen wird, zumindest die für Außengastronomie zur Verfügung stehenden Flächen ausweiten zu dürfen.

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Iserlohn sieht sich grundsätzlich in der Verpflichtung, die Iserlohner Wirtschaft und damit auch das Gastgewerbe im Rahmen aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten während der Corona-Pandemie zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund soll nach Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden der im Rat der Stadt vertretenen Parteien dem Wunsch der Gastronomen auf möglichst unbürokratische Weise Rechnung getragen werden.

Betreiber von Außengastronomien wird daher grundsätzlich die Möglichkeit eingeräumt, über die genehmigten Flächen hinaus Gastplätze anzubieten.

Hierüber ist das Ordnungsamt per E-Mail an ordnungsamt@iserlohn.de zu informieren.

Inhalt der Mail sollte eine kurze Beschreibung der geplanten räumlichen Erweiterung mitsamt einer Skizze sein. Sollten durch die Ausweitung fremde Grundstücke oder Schaufenster anderer Gewerbetreibenden betroffen sein, muss von diesen zwingend eine schriftliche Einverständniserklärung beigefügt werden. Die Sondernutzung kann dann befristet entsprechend ausgeweitet werden. Darüber hinaus wird eine vorübergehende Gestattung für den Alkoholausschank auf dieser Fläche erteilt.

Quelle: Stadt Iserlohn

aussengastronomie
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