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„Der europäische Blick – Literatur ohne Grenzen“ – Diskussion mit internationalen Literaten und Lesungen in Barendorf

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„Die CRIMINALE 2021 in Iserlohn fällt aus und wird ins Jahr 2022 verschoben“ war vor einigen Monaten noch die Headline. Umso mehr freut es Veranstalter und Autoren, dass es nun doch noch eine Veranstaltung als Vorgeschmack geben wird:

„Der europäische Blick – Literatur ohne Grenzen“ heißt es am Samstag, 11. September, um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Haus A der Historischen Fabrikanlage Maste-Barendorf (Baarstraße 220 – 226) in Iserlohn. Der Eintritt kostet zehn Euro. Der Kartenvorverkauf ist bereits an den üblichen Vorverkaufsstellen gestartet. Kartenbestellungen sind unter stadtinfo@iserlohn.de, www.parktheater-online.de oder www.criminale-iserlohn.de möglich. Für die Veranstaltung gilt je nach Inzidenz die dann gültige Coronaschutzverordnung. 

Unter dem Titel „Der europäische Blick-Literatur ohne Grenzen“ wird SYNDIKAT e. V. mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern aus verschiedenen Ländern über die Rolle der (Kriminal-)Literatur in Europa diskutieren. Anschließend lesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ihren Werken. Bei dem spannenden Literaturgenuss soll der Fokus auf dem Thema Europa liegen. Mehr denn je braucht Europa Bücher, um von sich selbst zu erzählen und so die Gemeinschaft der Staaten, der Wirtschaft und ihren Tabus in lebendige Geschichten zu transformieren.

Bei einem Pressetermin stellten kürzlich Brigitte Glaser, stellvertretende Vorsitzende von SYNDIKAT e. V., der CRIMINALE-Beauftragte Peter Gerdes und der Iserlohner Autor Dr. Walter Wehner zusammen mit Matthias Quaschnik, Beate Evers und Katja Michalski vom Ressortbüro Kultur und Europaangelegenheiten der Stadt Iserlohn den Flyer zur Veranstaltung vor:
Die Kölnerin Brigitte Glaser wird die Moderation der Veranstaltung am 11. September  übernehmen. Sie hat acht Krimis sowie Jugendbücher und Kurzkrimis geschrieben. Der Roman „Bühlerhöhe“ stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste.
Mit dabei ist auch Regula Venske. Sie ist die Präsidentin des deutschen PEN, ein internationaler Autorenverband, der sich für die Rechte unterdrückter und verfolgter Schriftstellerinnen und Schriftsteller einsetzt. Die Hamburgerin wird die Aufgaben des PENs in Europa vorstellen. Ihre Werke sind mehrfach ausgezeichnet.   
Der Autor Raoul Biltgen, geboren in Luxemburg, wird aus Wien anreisen. Er hat 2017 den niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis und 2021 den Friedrich-Glauser-Preis, Sparte Kurzkrimi, erhalten. Er ist nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als Schauspieler, Theatermacher und Psychotherapeut tätig. Ein Schwerpunkt liegt auf Männerrollen im Krimi.
Der Düsseldorfer Horst Eckert hat als TV-Journalist gearbeitet und ist ein großer Autor des politischen Krimis. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Nominierungen und Preise, darunter den Marlowe-Preis und den Friedrich-Glauser-Preis.
Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer in der Schweiz geboren. Sein Romandebüt „Fangschuss“ wurde 2011 mit dem Züricher Krimipreis ausgezeichnet. Im Jahr 2020 hat er den Friedrich-Glauser-Preis, Sparte Kurzkrimi, sowie den Literaturpreis des Kantons Bern erhalten.

Der Friedrich-Glauser-Preis wird jedes Jahr von SYNDIKAT e.V. für den besten Kriminalroman, die beste Kurzgeschichte und das beste Romandebut vergeben. Der Schweizer Friedrich Glauser gilt als erster deutschsprachiger Krimiautor.

An dem Abend wird es in Kooperation mit der Buchhandlung Presse & Buch einen Büchertisch geben. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, dort Bücher der Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu erwerben und sich diese direkt vor Ort signieren zu lassen.

Die Veranstaltung „Der europäische Blick-Literatur ohne Grenzen“ findet im Rahmen von europa:westfalen – literaturfestival [lila we:] 2021 statt und wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die LWL-Kulturstiftung und den Landschaftsverband Westfalen-Lippe.

Den ausführlichen Flyer zur Veranstaltung finden Interessierte auf der städtischen Homepage. Er steht unter www.iserlohn.de/kultur/criminale-2021 zum Download zur Verfügung.

Zur Überbrückung der Zeit bis zur CRIMINALE im Mai 2022 kann auch bereits die Anthologie „Im Mordfall Iserlohn“ im Buchhandel erworben werden. Zwanzig Kurzgeschichten unterschiedlicher Autorinnen und Autoren drehen sich um kriminelle Aktivitäten in dem vermeintlich beschaulichen Städtchen Iserlohn.   

Quelle: Stadt Iserlohn

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