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Dresden keine Reise wert: Roosters auch in der zweiten Partie

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Dresden – Der ´So geht Sächsisch`- Cup war für die Iserlohn Roosters keine Reise wert. Zwei Spiele, zwei Niederlagen. Mit Ausnahme des ersten Drittels im Spiel um Platz 3 gegen die DEG konnten die Blau-Weißen, die ohne Aubin und Riefers antraten, nie an die letzten Vorbereitungsleistungen anknüpfen.

Dass die Sauerländer am Ende des Auftaktdrittels mit 1:0 in Führung lagen, war mehr als verdient. In der Dresdener EnergieVerbund Arena liefen die Sauerländer gut Schlittschuh und verbuchten die Führung früh durch Neuzugang Kris Foucault. Der letztjährige Meister-Bär schnappte sich die Scheibe nach einem Bully in der DEG-Zone, zog an die blaue Linie, zog ab, traf den Innenpfosten, von dem die Scheibe ins Tor ging. Bis dahin und danach präsentierten die Sauerländer defensiv konzentriert und auch im Angriff erarbeitete sich die Mannschaft von Brad Tapper gute Gelegenheiten. Luke Adam hätte gleich in den Anfangsminuten ein Chancen-Doppelpack zu bieten, nach dem Führungstreffer hätten Sezemky und Schilkey in Überzahl, außerdem O´Connor aus spitzem Winkel die besten Möglichkeiten.

Waren die Sauerländer die tonangebende Mannschaft in den ersten zwanzig Minuten, umso mehr änderte sich das im Mittelabschnitt. Die Roosters liefen weniger Schlittschuh, agierten zurückhaltender im Forecheck und brachten nicht mehr so viele Scheiben gefährlich auf den Kasten von Düsseldorfs Keeper Mirko Pantkowski. So dreht sich das Match. Erst hatte die DEG mehr Spielanteile, dann verbuchte sie den Ausgleich. Marko Nowaks Schuss schlug zuerst hinter Jenike ein, dann traf MacAulie nach einem Scheibenverlust von Foucault in der eigenen Zone (9./11.). Zwar hatten die Sauerländer anschließend in Überzahl noch zwei gute Momente, erneut Sezemsky hatte den erneuten Ausgleich auf dem Schläger, aber die Scheibe ging nicht ins Tor. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Sauerländer wieder besser ins Spiel gearbeitet, waren wieder aggressiver im Forecheck, hielten die Scheibe im Spielaufbau nicht mehr ganz so lang.

Der Start in den Schlussabschnitt – vogelwild. Erst landet ein einfacher Querder Roosters unbedrängt im Nichtst. Weil Düsseldorfs Stürmer im Vorwärtsgang sind, schnappt sich Ehl den Puck, Pass auf Barta – 3:1. Da waren gerade wieder 30 Sekunden gespielt. Nur einige Sekunden später lief Adam allein auf DEG-Keeper Pantkowski zu, scheiterte aber am Schlussmann. Anschließend begannen die Roosters wieder mehr Eishockey zu spielen, hatten durch Schilkey zumindest eine weitere gute Gelegenheit, als der Videobeweis zu Rate gezogen werden mußte, die Bilder aber zeigten, dass der Puck deutlich vor der Linie von Pantkowskis Schläger gestoppt wurde. Anschließend tauchten die Blau-Weißen wieder ein wenig ab. Feintuning fehlten genauso wie Inspiration und das notwendige Glück, wenn Foucault sechs Minuten vor Schluss noch einmal eine gute Chance vor Pantkowski hatte. Etwas mehr als drei Minuten vor dem Ende zieht Tapper den guten Andy Jenike, der noch gar nicht richtig vom Eis war, als Düsseldorfs MacAulie sich die Scheibe schnappte und zum 4:1 traf. In Überzahl und ohne Goalie zwischen den Pfosten sorgte Bailey 44 Sekunden später für das 2:4, bevor Düsseldorf durch Fischbuch 46 Sekunden vor Ende erneut ins leere Iserlohner Gehäuse traf.

 

Roosters: Jenike – Labrie, Sezemsky; O´Connor, Acolatse; Buschmann, Ankert; Rausch – Adam, Whitney, Bailey; Cornel, Foucault, Schilkey; Raedeke, Jentzsch, Alanov; Ewanyk, Broda, Ziegler

 

Schiedsrichter: Westrich, Schadewald

 

Tore: 0:1 (06:07) Foucault (Cornel), 1:1 (28:32) Nowak (Heinzinger), 2:1 (30:58) MacAulay (Fischer), 3:1 (40:30) Barta (Ehl), 4:1 (56:55) MacAulie (Proft/EN), 4:2 (57:39) Bailey (O´Connor, Whitney/6:4), 5:2 (59:14) Fischbuch (EN)

 

Strafen: DEG 6 – Roosters 8

 

Zuschauer: 250

Quelle & Bildrechte: Iserlohn Roosters

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