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„Einstein trifft Hundertwasser!“ – Kinder des städtischen Familienzentrums stellten aus

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Welch‘ eine bunte Vielfalt herrschte in den letzten Tagen bei der Ausstellung „Einstein trifft Hundertwasser“ der städtischen Kindertagesstätte „Schloss Einstein“ an der Friedrich-Kaiser-Straße 26. Die Besucher begaben sich auf eine Entdeckungsreise in eine bunte Welt mit wirbelnden Spiralen, Labyrinthen, ungewöhnlichen Bauten oder verrücktem Geschirr.  

Mit großer Begeisterung hatten sich die Kinder in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Künstler Friedensreich Hundertwasser beschäftigt und mit Farben, Formen und verschiedenen Materialien experimentiert. Die so entstandenen Kunstwerke wurden jetzt im Garten der Einrichtung präsentiert. Die Kinder und das Team von „Schloss Einstein“ wollten in den Zeiten der Pandemie ein bisschen künstlerische Abwechslung bieten und freuten sich über die Begeisterung ihrer Ausstellungsbesucher.

Gerade die Farben, die Zwiebeltürme und die phantasievolle Architektur des Künstlers hatten die Kinder in ihren Bann gezogen. Keine Baumscheibe, kein Stuhl, Stock oder Tisch war vor ihren Ideen sicher. Sie entwarfen Städte, Gebäude und Häuser, in denen laut Aussage von „Froschkönigskind“ Melina sie „nur zu gerne selber wohnen würde“. Ein Bild von Hundertwasser, das Menschen mit großen bunten Hüten zeigt, inspirierte die Kinder dazu, selbst Hüte zu entwerfen und mit diesen herumzustolzieren. An Fenstern angebrachte bunte Spiralen aus durchsichtigen bunten Materialien verzauberten mit ihrem Farbenspiel die Betrachter im Raum. Die Kinder hatten in der Natur viele Spiralen zum Beispiel in Schneckenhäusern, Löwenzahnstängeln und Blumen gefunden und mit angemalten Füßen, über Papier laufend, selber bunte Spiralen geschaffen.
Höhepunkte der Ausstellung waren das „Zweihundertwasserhaus“ – ein Puppenhaus mit Mosaiken und goldenen Zwiebeltürmen – oder geheimnisvoll leuchtende Türme in einem Bauwagen.

Die Bilder der Kinder haben sich durch das Kennenlernen des Werkes von Hundertwasser verändert. Alles auf der Welt ein bisschen bunter zu gestalten, machte Spaß. Selbst die im Lehmofen gebackenen Brötchen „erstrahlten“ in Regenbogenfarben und konnten von den Kindern und Besuchern auf wunderschön gestaltetem Geschirr genossen werden.

Quelle: Stadt Iserlohn

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