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Friedrich-Gamewinner in der Overtime | Iserlohn Roosters

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Iserlohn – Ohne den aus persönlichen Gründen verhinderten Andy Jenike machen die Iserlohn Roosters und die Kölner Haie ein echtes Topspiel, liefern sich ein Match mit Playoff-Charakter mit dem besseren Ende für die Sauerländer. Nach einem späten Ausgleich zum 2:2 holen die Roosters den Zusatzpunkt in der Overtime durch den Treffer von Marko Friedrich.

Wie schon in den ersten beiden Duellen gegen die Roosters legten die Haie los wie die Feuerwehr. Läuferisch, kämpferisch und was die Zweikämpfe anbelangt, waren die Domstädter in den ersten zwanzig Minuten die etwas präsentere Mannschaft. Wichtig aber war, dass Janick Schwendener im Kasten der Roosters keine Nerven zeigte, er von der ersten Minute im Spiel war, warmgeschossen wurde und einige knifflig aufs Tor gebrachte Kölner Scheiben sicher festhielt. Ebenfalls positiv: Die Iserlohner Defensive machte erneut einen guten Job. Köln hatte im Iserlohner Drittel zwar Räume, gefährlich vor den Kasten kamen sie zwar selten, wenn dann aber richtig: Man mühte sich, wurde zum Ende immer gefährlicher und brachte durch Jentzsch und Rückkehrer Grenier die Verteidigung der Gastgeber in Bedrängnis. Allein der Erfolg sollte sich erstmal nicht einstellen. Mit dem Zwischenergebnis aber konnte der IEC bis dahin gut leben, die Mannschaft machte ein taktisch gutes Match.

Im Mittelabschnitt mussten die Gäste dann auch einen Gang zurückschalten, schafften es nicht mehr die Power des ersten Abschnitts zu entfachen. Das lag aber zum guten Teil an den Roosters, die sich weiter steigerten und immer mehr Zugriff auf das Match bekamen. Wie zum Beweis brachte Brody Sutter die Sauerländer in Führung (31.). Pogge im Kölner Kasten, bislang bärenstark unterwegs, konnte das 5. Saisontor des Stürmers, per platziertem Schuss ins linke Eck erzielt, nicht stoppen. Wie eng, wie ausgeglichen das Match war, zeigte der schnelle Ausgleich. Superschnell waren die Haie nach einem Scheibenklau in der Iserlohner Defensivzone, Moritz Müller schießt, 1:1 (34.). Zwar hatten die Sauerländer in den zweiten zwanzig Minuten schon zwei Powerplays ungenutzt verstreichen lassen, ´Fünf-gegen-Fünf` aber lief es an diesem Abend. Köln hatte gerade eine der wenigen echten Druckphasen nicht zur Führung genutzt, dann spielte Riefers einen ganz feinen Pass auf Bailey. Dessen platzierten Schuss von halbrechts konnte Pogge nur per Schoner in die Mitte abprallen lassen, dort lauerte Whitney in echter Torjägermanier und trifft artistisch im Fallen zum 2:1 (36′).

Ausgeglichen und spannend war es auch im Schlussabschnitt, mal mit einer Kölner Möglichkeit, mal mit einer der Roosters, die vor allem in den Anfangsminuten den Bewegungsradius der Haie einzuschränken versuchten. Das gelang sechs, vielleicht sieben Minuten exzellent, dann erlebten die Gastgeber eine Druckphase der Haie, denen es aber erneut nicht gelang am immer stärker werdenden Schwendener vorbeizukommen. Tiffels, Uvira, alle hatten Möglichkeiten, der Iserlohner Goalie aber hielt Stand. 4:59 Minuten vor dem Ende bekommen die Haie eine Überzahlchance, die Roosters arbeiten hervorragend und bekommen trotzdem zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe den erneuten Ausgleich zum 2:2 (57.). Schuss aufs Tor, Rebound drin – ein dreckiges Tor, das sich die Gäste allerdings durchaus verdient hatten. Deshalb geht es nach 60 Minuten in die Verlängerung und und die entscheiden die Roosters für sich: Schwendener hielt mehrfach bärenstark und auch Pogge zeichnete sich mehrfach aus. Dann schnappte sich Marko Friedrich im eigenen Drittel den Puck, fuhr mit Tempo ins gegnerische Drittel und fand die Lücke zwischen dem Pfosten und Pogge – 3:2 nach Overtime.

 

Roosters: Schwendener – Ankert, Baxmann; Johnston, Raymond; Riefers, Orendorz; Buschmann – Sutter, Aubin, Lowry; Jentzsch, Bailey, Whitney; Grenier, Raedeke, Friedrich; Fleischer, Weidner, Lautenschlager

 

Haie: Pogge – D. Tiffels, Mo. Müller; Ugbekilé, Zerressen; Edwards, Gagné; Sennhenn – Matsumoto, Akeson, Barinka; Sheppart, Ma. Müller, F. Tiffels; Sill, Ferraro, Uvira; Zalewski, Dumont, Köhler

 

Schiedsrichter: Köttstorfer, Rohatsch

 

Tore: 1:0 (30:13) Sutter (Johnston. Lowry), 1:1 (33:49) Mo. Müller (Barinka, Akeson), 2:1 (35:02) Whitney (Bailey, Riefers), 2:2 (57:00) Ferraro (Barinka/5:4), 3:2 (31:56) Friedrich (Sutter)

 

Strafen: Roosters 4 – Haie 4

 

Zuschauer: 545 Pappkameraden

Quelle & Bildrechte: Iserlohn Roosters

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