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Jenike-Shutout beim fulminanten 3:0 | Iserlohn Roosters

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Iserlohn – Ohne Friedrich (krank) und Orendorz (Oberkörperverletzung), sowie Bobby Raymond, der als überzähliger Ausländer nicht zum Aufgebot gehörte, sichern sich die Roosters mit 3:0 drei weitere verdiente Punkte gegen die Düsseldorfer EG.

Nach dem ersten Drittel waren es nicht die beiden Treffer zur 2:0-Führung, die wirklich besondere Anerkennung verdienten. Die waren das Tüpfelchen auf dem ´I` eines ganz starken Auftaktabschnitts der Sauerländer. Wichtiger als das war vor allem der hervorragende Forecheck der Roosters, die Aggressivität mit die Mannschaft zu Werke ging. Weil es so war ließen sie den Gegner aus Düsseldorf kaum zur Entfaltung kommen. Natürlich hatte die DEG den ein oder anderen guten Moment, wie zum Beispiel Ehls Alleingang nach knapp 90 Sekunden oder Flaakes Möglichkeit knapp fünf Minuten vor dem Ende, letztlich aber fing spätestens Andy Jenike alles ab, was wirklich gefährlich auf den Roosters-Kasten kam. Vorn waren es dann zwei ganz starke Vorlagen und eiskalte Abschlüsse: Den ersten schaffte Brody Sutter, als er nach 158 Sekunden aus dem Bullykreis der linken Seite abzog und die Scheibe erstmals an Mirko Pantkowski im Tor der Gäste vorbeischnellte – Brent Aubin hatte ihn vom rechten Flügel mit einem überragenden Pass durch den Slot bedient. War diese frühe Führung vielleicht in Anbetracht der Düsseldorfer Angriffsbemühungen zu Beginn des Spiels ein wenig überraschend, so erhöhten die Sauerländer später hochverdient auf 2:0. Griffin Reinhart spielte einen genialen Pass durch die Mitte, Grenier war gestartet und nutzte eine 1:0-Situation zum zweiten Treffer der Blau-Weißen in der Partie. Nur einmal kamen die Roosters wirklich ein wenig ins Schwimmen, nach dem 2:0. Ein wenig zu sehr von der Euphorie des Toreschießens getrieben, vernachlässigten sie ihren starken Forecheck, sofort kam die DEG besser ins Spiel. Der starke Weidner hätte kurz nach dem zweiten Tor der Iserlohner sogar auf 3:0 erhöhen können, das aber sollte bei seinem Comeback nicht gelingen.

Die Anfangsminuten des Mittelabschnitts gestaltet das Tapper-Team nicht mehr so souverän. Die DEG ist die bessere Mannschaft, hat mehr Gelegenheiten, läuft deutlich mehr Schlittschuh, auch deshalb, weil die Sauerländer nicht mehr so in den Forecheck kommen, wie in den ersten zwanzig Minuten. Überragend bleibt nur das Unterzahlspiel. 2:35 Minuten galt es in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels zu überstehen, die Gäste hatten wenig. Insgesamt hatte das Team von Harold Kreis wenig Scheibenglück. Ein Barta-Schuss knappte zwar man an die Latte des Roosters-Tors, den Rest entschärfte der starke Jenike.

Offensiv gelang dem Team nicht viel, eine Chance gab es in der einzigen Iserlohner Überzahl des zweiten Drittels als Sutter plötzlich die Scheibe im Slot zu kontrollieren versuchte, die DEG aber in letzter Sekunde die Scheibe aus der Gefahrenzone brachte. Nur in den letzten drei, vier Minuten waren die Blau-Weißen die bessere Mannschaft, das 3:0 lag jedoch nicht in der Luft.

Joel Lowry hätte nach knapp vier Minuten im letzten Drittel die Vorentscheidung perfekt machen können. Dank seiner schlittschuhläuferischen Qualität konnte sich der Stürmer im Drittel der DEG ein, zwei Meter von seinen Gegenspielern lösen, sein Versuch den Puck über Pantkowskis Schoner ins Tor zu bringen, wurde aber vom gut aufgelegten DEG-Goalie durchkreuzt. Wieder war es ein Zuckerpass vom überragenden Reinhart, der diesen Alleingang einleitete. Insgesamt aber präsentierten dich die Blau-Weißen im Schlussabschnitt wieder aggressiver und besser im Forechecking, es fehlte lediglich der dritte Treffer. Trotzdem brachten die Gastgeber Minute um Minute von der Uhr. Düsseldorf erarbeitete sich erneut mehr Zeit in der Zone der Blau-Weißen, es fehlte aber an Kreativität und Durchsetzungskraft vor allem vor dem Tor. Die Schlussminuten: Pantkowski stoppt Whitney und eine Aktion von Grenier, die Sauerländer haben weniger die Scheibe, aber die besseren Chancen. Das galt auch für das Powerplay kurz vor Schluss, das ungenutzt verstreicht, in dem die Gastgeber aber auch kein unnötiges Risiko eingingen. Gleich anschließend aber nutzen die Blau-Weißen eine 3:2-Kontergelegenheit zum verdienten 3:0 durch Griffin Reinhart, der neben Andy Jenike, der seinen längst überfälligen ersten Shutout im Roosters-Dress feiern konnte, aus einer starken Iserlohner Mannschaft noch herausragte.

 

Roosters: Jenike – O´Connor, Baxmann; Johnston, Reinhart; Riefers, Ankert; Buschmann – Genier, Whitney, Bailey; Fleischer, Proske, Lautenschlager; Jentzsch, Weidner, Raedeke; Sutter, Aubin, Lowry

 

DEG: Pantkowski – Nowak, Ebner; Jensen, Cumiskey; Jahnke, Geitner  – Barta, Flaake, Ehl; Olimb, Fischbuch, Kammerer; Carey, Eder, Karachun; Svensson, From, Alanov

 

Schiedsrichter: Rantala, Schrader

 

Tore: 1:0 (02:38) Sutter (Aubin, O´Connor), 2:0 (12:13) Grenier (Reinhart, Johnston), 3:0 (58:51) Reinhart (Lowry)

 

Strafen: Roosters 6 – DEG 8

 

Zuschauer: 558 Papp-Fans

Quelle & Bildrechte: Iserlohn Roosters

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