Kangaroos verlieren in der Schlusssekunde enges Spiel in Stahnsdorf – Iserlohn Kangaroos

Wie schon im Hinspiel war auch das Wiedersehen zwischen den TKS 49ers und den Iserlohn Kangaroos eine knappe Kiste. Am Ende waren es zwei verwandelte Freiwürfe von Sebastian Fülle, die die Partie in der Sporthalle der Berlin-Brandenburg International School zugunsten der Gastgeber entschieden. Mit einer bitteren 79:81 (23:13, 25:22, 15:25, 16:21)-Niederlage im Gepäck musste das Team von Headcoach Stephan Völkel den Heimweg antreten. Lange Zeit, um durchzuschnaufen, bleibt den Kangaroos indes nicht. Bereits am Samstag wartet gegen LOK Bernau das nächste Match in der BARMER 2. Basketball Bundesloga ProB Nord.

Nach den ersten Punkten der Partie von Stahnsdorfs Malik Toppin (2:0, 1.) legten die Kangaroos durch Alexander Möller und drei Dreier von Joshua Dahmen, Tanner Graham und Moritz Hübner eine 11:0-Serie aufs Parkett der Halle in Kleinmachnow (11:2, 5.). Die Gäste fanden trotz der langen Anreise zügig ihren Rhythmus und drückten der Partie ihren Stempel auf. Der Gameplan, den Völkel für seine Schützlinge zurechtgelegt hatte, schien zu funktionieren. Und auch im zweiten Viertel lagen die Kangaroos weiter relativ komfortabel vorn.

Zugute kam den Gästen, dass die Hausherren sich in der ersten Halbzeit zwar auch gute Würfe aus der Distanz erspielten – nur fielen diese nicht. Ganze zwölf Minuten warteten die Stahnsdorfer auf ihren ersten erfolgreichen Dreier. Zuvor gab’s allerdings elf Fahrkarten (18:28, 12.). Doch mit zunehmender Treffsicherheit kam auch das Selbstvertrauen der Schützlinge von Vladimir Patsushenko zurück.

Trotzdem behaupteten die Kangaroos ihre kleine Führung bis in die Schlussphase der jetzt packenden und spannenden Partie (68:67, 36.) Partie. Jetzt aber glaubten die 49ers daran, erfolgreich Revanche nehmen zu können. Und gingen ihrerseits durch einen Dreier von Sebastian Fülle erstmals in Front (70:68, 39.). Zwischenzeitlich sah es in der dramatischen Schlussphase dann so aus, als könnten die Hausherren die Partie einigermaßen locker für sich entscheiden. Fünf Sekunden vor Schluss verwandelte Toni Prostran jedoch den ersten seiner beiden ihm zugesprochenen Freiwürfe (77:79, 40.).

Den zweiten legte er absichtlich daneben, Tanner Graham schnappte sich den Offensivrebound und traf per Korbleger zum späten Ausgleich. Alles war angerichtet für eine Verlängerung, wie schon im ersten Vergleich beider Mannschaften. Im Gegenzug kassierte Graham jedoch ein Foul – und schickte Sebastian Fülle an die Linie. Der traf nervenstark beide Freiwürfe – und sicherte seinem Team so den knappen 81:79-Efolg, der Stahnsdorf auch den direkten Vergleich einbrachte. Das erste Match hatten die Kangaroos nach Verlängerung nur mit einem Punkt Differenz für sich entschieden (94:93).

Lange Zeit, um Wunden zu lecken, bleibt den Kangaroos jedoch nicht. Bereits am Samstagabend steht das nächste Spiel auf dem Plan. Zu Gast in der Matthias-Grothe-Halle ist dann das Team von LOK Bernau (Tippoff: 19.30 Uhr Uhr). „Das wird alles andere als ein Selbstläufer“, warnt Headcoach Stephan Völkel. Zwar war das Hinspiel Mitte Dezember eine relativ klare Angelegenheit (90:67), doch von diesem Ergebnis darf sich das Team nicht blenden lassen.

„Bernau ist eine junge, hungrige und talentierte Mannschaft, die mit Dan Oppland einen erfahrenen Leader in ihren Reihen hat“, so Völkel. Wichtig sei, dass in der Vorbereitung auf das dritte Spiel in acht Tagen die optimale Mischung aus Regeneration und Fokus gefunden werde.

Das heißt für Kapitän Joshua Dahmen und seine Jungs: Das Spiel in Stahnsdorf schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. Um dann am Samstagabend in eigener Halle einen weiteren Erfolg im Kampf um die Playoffs einfahren zu können. Das Spiel zwischen den Iserlohn Kangaroos und LOK Bernau können Fans beider Mannschaften im Livestream verfolgen. Hier Stream
Und wie bei jedem Heimspiel können auch wieder #BackToTheRoos-Supporter-Tickets erworben werde. Hier Tickets

STIMME DES SPIELS

Stephan Völkel, Headcoach Iserlohn Kangaroos: „Nach der langen Busfahrt sind wir gut ins Spiel gestartet, hatten relativ früh einen guten Rhythmus. Dass Stahnsdorf zu Beginn nicht wirklich gut getroffen hat, hat uns zusätzlich in eine gute Situation gebracht. Nach uns nach haben wir aber nicht gespielt, um das Spiel zu gewinnen, sondern, um nicht zu verlieren.“

TEAMS & PUNKTE

TKS 49ers: Emanuel Schüler, Lukas Wagner, Jordan Müller (2), Yannick Hildebrandt (2), Jannik Briesemeister (DNP), Sebastian Fülle (21/4 Dreier), KarolisBabkauskas (21/5, 8 Assists), Leonik Wadehn (9), Paul Hampl (4), Malik Toppin (18/1, 9 Rebounds), Kimoni N’Sondé (DNP), Max Stötzel (4).

Iserlohn Kangaroos: Faton Jetullahi (5/1 Dreier), Joshua Dahmen (8/1), Emanuel Francisco (DNP), Toni Prostran (15/2, 9 Assists), Moritz Hübner (7/1), Tanner Graham (15/3, 11 Rebounds), Alexander Möller (23), Jonas Buss (3), Benjamin Dizdar (DNP), Ruben Dahmen (2), Elias Marei (DNP), Moritz Schneider.

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos  / Foto: Max Winkler

Quelle: Iserlohn Kangeroos