Kangaroos verlieren Jahresauftakt in Wedel – Iserlohn Kangaroos

Kangaroos verlieren Jahresauftakt in Wedel – Iserlohn Kangaroos

Viel klassischer kann ein Fehlstart nicht beschrieben werden: Mit einer 66:105 (19:23, 13:29, 16:30, 18:23)-Pleite im Gepäck beenden die Iserlohn Kangaroos den ersten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord im neuen Jahr. Beim SC Rist Wedel war das Team von Headcoach Stephan Völkel über weite Strecken chancenlos. Auch, weil sowohl aus der Distanz als auch von der Freiwurflinie nicht wirklich viel zusammenlief.

Nur im ersten Viertel war es ein Spiel, dass das Prädikat „auf Augenhöhe“ verdient. Dass die Gäste durch Toni Prostran die ersten Punkte der Partie erzielten, bleibt am Ende jedoch nur eine Randnotiz. Justus Hollatz glich die Partie postwendend wieder aus. Und Samuel Schmedes sorgte mit seinem ersten Dreier für die erste Führung der Hausherren (5:2, 3.). Nur noch ein weiteres Mal war die Partie ausgeglichen, als Tanner Graham zwei Freiwürfe zum 6:6 (4.) verwandelte. Danach legte Wedel immer wieder vor. Und die Kangaroos hatten Mühe, Schritt zu halten.

Bis zum Ende des ersten Viertels klappte es ganz gut, Völkels Schützlinge ließen die Gastgeber nicht schon frühzeitig enteilen. Doch der Schlusspunkt des ersten Viertels von Wedels Mario Blessing, der aus der Ecke einen Dreier verwandelte, war quasi das Signal zur Übernahme der Rister (23:19, 10.).

Im zweiten Viertel waren es Maksim Gorbachov und Jürgen Osaro Rich, die mit insgesamt drei Dreiern in Serie dafür sorgten, dass die Führung der Wedeler erstmals zweistellig wurde (34:23, 14.). Und auf weniger sollte der Iserlohner Rückstand auch nicht mehr zusammenschrumpfen. Im Gegenteil: Bis zum Ende der zweiten zehn Minuten zogen die Gastgeber auf 20 Punkte Differenz davon. Gemessen an den Wurfquoten zu diesem Zeitpunkt war das 52:32 zur Halbzeit schon eine kleine Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel streckten sich die Kangaroos, bekamen aber weiterhin keinen wirklichen Zugriff auf die Partie. Wedel hatte so leichtes Spiel, erhöhte den Vorsprung Punkt um Punkt. Per Dunking schraubte Samuel Schmedes die Führung der Gastgeber erstmals auf über 30 Punkte (67:36, 24.). Bei den Iserlohnern lief indes nur wenig zusammen. Aus der Distanz blieben sie ohne Erfolg. Und auch an der Freiwurflinie stellte sich keine Sicherheit ein. Entsprechend fielen die Quoten aus: 21 Mal drückten Völkels Jungs aus der Distanz ab, nur fünf Versuche fanden ihr Ziel. Lediglich Tanner Graham (3) und in der Schlussphase Benjamin Dizdar konnten Würfe von jenseits der Dreierlinie verwandeln. Und die Freiwurfquote war mit 52 Prozent mehr als ausbaufähig.

Positiv war indes, dass Völkel im Schlussviertel all seinen Schützlingen Einsatzzeiten gewähren konnte. Benjamin Dizdar nutzte seine sechs Minuten für sechs Punkte und zwei Rebounds. Ein minimaler Lichtblick an einem relativ tristen ersten Spieltag aus Sicht der Kangaroos.

STIMME ZUM SPIEL

Stephan Völkel, Headcoach Iserlohn Kangaroos: „Wir haben es nicht geschafft, von Beginn an, den Ton zu setzen, wurden im Gegenteil direkt im Eins-gegen-Eins geschlagen. Auch die Intensität war insgesamt nicht hoch genug, was dazu geführt hat, dass wir in den Offense nicht gut genug exekutiert haben und in der Defense nicht die nötigen Stopps generieren konnten. Zudem hat Wedel, die mit Tucker Haymond und Justus Hollatz eine komplett andere Mannschaft sind, hochprozentig getroffen. Wir hatten nach dem Spiel ein offenes, langes Gespräch in der Kabine. Und bereiten uns jetzt auf unser Heimspiel gegen die TKS 49ers am kommenden Samstag vor.“

TEAMS & PUNKTE

SC Rist Wedel: Tucker Haymond (22/2 Dreier, 9 Rebounds), Jürgen Osaro Rich (10/1), Leif Möller (6/1), Samuel Schmedes (22/4), Yngve Jentz, Aurimas Adomaitis (4), Simonas Paukste, Maksim Gorbachov (15/3), Justus Hollatz (14/2), Mario Blessing (3/1), Linus Hoffmann (6/1), Moritz Kröger (3).

Iserlohn Kangaroos: Faton Jetullahi (2), Joschua Dahmen (2), Emanuel Francisco, Toni Prostran (9), Moritz Hübner (11), Tanner Graham (18/3 Dreier), Alexander Möller (12, 12 Rebounds), Jonas Buss (2), Benjamin Dizdar (6/2), Ruben Dahmen (2), Elias Marei, Moritz Schneider (2).

 

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos // Foto: Max Winkler

 

Quelle: Iserlohn Kangeroos