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Kunstcamp im polnischen Chorzów – Schülerinnen des Gymnasiums An der Stenner waren dabei

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Zwölf Schülerinnen des Gymnasiums An der Stenner haben durch Vermittlung ihrer polnischen Partnerschule zu Beginn der Sommerferien an einem einwöchigen Kunstprojekt in der Partnerstadt Chorzów teilgenommen. Die Organisation erfolgte dort durch die Nichtregierungsorganisation (NGO) Wyspa, mit der die Stadt Iserlohn seit vielen Jahren freundschaftliche Beziehungen pflegt. Wyspa kümmert sich in Chorzów um die Rechte und die Würde von Kindern. Der Aufenthalt war für die Gäste aus Iserlohn kostenlos, er wurde finanziell unterstützt vom deutsch-polnischen Jugendwerk (DPJW).

Am 13. September hatte Bürgermeister Michael Joithe die Schülerinnen zusammen mit ihrem Schulleiter Stefan Schmoldt, der für den Schüleraustausch mit der Partnerschule in Chorzów zuständigen Lehrerin Kathrin Krenczer sowie Elternvertreter zu sich ins Rathaus eingeladen. Bei ihrem Besuch berichteten die Jugendlichen dem Bürgermeister sowie Matthias Quaschnik und Katja Michalski vom Ressortbüro Kultur und Europaangelegenheiten der Stadt Iserlohn begeistert von ihrem Aufenthalt in der polinischen Partnerstadt:

Die Schülerinnen waren nach 1,5 Jahren der Pandemie froh, dass sie ihre Heimatstadt mal wieder verlassen und sogar ins Ausland reisen konnten. In Chorzów arbeiteten sie während des Kunstcamps zusammen mit Gleichaltrigen in dem Workshop Malen und Graffiti zum Thema “Liebe Dich selbst”. Als Ergebnis präsentierten sie mittels eines Fotos ein Wandgemälde, auf dem ein bunter Schmetterling mit ausgebreiteten Flügeln zu sehen ist. Neben ihrer künstlerischen Arbeit blieb aber noch genug Zeit für gemeinsame Aktivitäten wie Yoga oder Tischtennis, Gespräche und Ausflüge, z. B. nach Kattowitz und Kraukau, bei denen sie die andere Kultur sowie die Umgebung der Partnerstadt kennenlernen konnten.

Die Reise mit dem Reisesbus von/nach Dortmund, die Unterbringung in der Jugendherberge sowie die Verpflegung wurde von dem Gastgeber bzw. dem DPJW finanziert. Die Iserlohnerinnen lobten zudem die ausgezeichnete Organisation sowie die ausgeprägte Gastfreundschaft. Die NGO Wyspa sorgte dafür, dass es den Schülerinnen bei ihrer Arbeit und ihrem Aufenthalt an nichts fehlte. Schulleiter Schmoldt reflektierte das Kunstcamp kurz und knapp als “grandiose Sache”. Laut der Lehrerin Kathrin Krenczer, war Wyspa auch voll des Lobes für die Iserlohner Jugendlichen und plant daher weitere Projekte mit der Europaschule, dem Gymnasium An der Stenner.

Als Dank und zur Unterstützung der Arbeit haben sich die Eltern der Teilnehmerinnen dazu entschlossen, einen Betrag von 450 Euro an den Gastgeber zu spenden. Bürgermeister Joithe freute sich über diese erste gelungene Begegnung junger Menschen in einer Partnerstadt nach dem Lockdown und teilte mit, dass das Städtepartnerschaftskomitee Chorzów ebenfalls eine Spende leisten wolle.  

Quelle: Stadt Iserlohn

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