„Mord am Hellweg X“ wird erneut um ein Jahr verschoben

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Europas größtes internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“ wird durch das westfälische Literaturbüro in enger Abstimmung mit seinen Kooperationspartnern, darunter auch die Stadt Iserlohn, auf den Zeitraum 17. September bis 12. November 2022 verlegt. Auch betroffen sind damit natürlich die geplanten Veranstaltungen in Iserlohn wie zum Beispiel die schnell ausverkaufte Anthologie-Lesung mit Krischan Koch in der Dechenhöhle. 

Über ein Jahr nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 und trotz anfänglichem Optimismus in Hinblick auf eine Beruhigung der Pandemie, sieht sich die Festivalleitung von „Mord am Hellweg“ nunmehr veranlasst, die zehnte Ausgabe des größten internationalen Krimifestivals Europas erneut um ein Jahr zu verschieben. Die anhaltenden Unwägbarkeiten der Corona-Krise, die fehlenden Perspektiven für die Durchführung von Veranstaltungen und die damit einhergehenden enormen wirtschaftlichen und kaum zu überschauenden Veranstalterrisiken lassen leider keine andere Wahl.

„Mord am Hellweg“ ist ein internationales Festival, das sich – wie andere Kulturveranstalter auch – pandemiebedingt seit einem Jahr mit andauernden Planungsschwierigkeiten konfrontiert sieht. Für „Mord am Hellweg“ mit mehr als 150 Einzelveranstaltungen an 100, oftmals nicht klassischen Kulturorten, mit 25 Kooperationspartnern und rund 500 Mitwirkenden, sind aber die organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen weit umfassender und komplexer, als etwa bei Einzelveranstaltungen. Ein anspruchsvolles international besetztes Festival hat langfristige Programm- und andere Vorlaufplanungen, etwa mit umfassendem Marketing und Ticketing, was unter den gegebenen Umständen nicht realisierbar ist. „Mord am Hellweg“ möchte jedoch seinen Besuchern und Besucherinnen auch weiterhin ein lustvolles, spannendes Festival in der gewohnten Qualität und Quantität bieten sowie seinen literarischen Gästen aus aller Welt ein unbedenkliches Veranstaltungsformat mit Kontakt zum Publikum ermöglichen.

So ganz auf „Mord am Hellweg“ müssen seine Fans 2021 jedoch nicht verzichten. So ist für den kommenden Herbst ein vom Risiko her überschaubares Programm geplant (bis zu 20 Veranstaltungen). Es heißt „Mörderisches Intermezzo – Mord am Hellweg lädt zum Zwischenspiel“ und soll im Wesentlichen aus Sololesungen von deutschsprachigen Autoren und Autorinnen bestehen. Auch in Iserlohn wird es eine Veranstaltung als „Zwischenspiel“ geben.

Das Festival arbeitet bereits unter Hochdruck daran, bereits geplante Veranstaltungen, insbesondere die, für die bereits 2020 Tickets erworben wurden, erneut um genau ein Jahr auf 2022 zu verschieben. Für einige Lesungen mit internationalen Bestsellerautoren und -autorinnen wurden bereits neue Termine gefunden. Bereits 2020 erworbene Karten behalten grundsätzlich ihre Gültigkeit.

Mehr Informationen zum „Mörderischen Intermezzo“, zur Verschiebung und zur Ticketrückabwicklung werden über die Website, den Newsletter und die Social Media Kanäle des Festivals bekanntgegeben und unter: www.mordamhellweg.de/festival/1543-modalitaeten-ticketgueltigkeit2.

Quelle: Stadt Iserlohn

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