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Öffentliches Training und Impfaktion – Ein gelungener Vormittag

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Knapp anderthalb Jahre ist es her, dass es in der Eissporthalle am Seilersee mal so richtig laut wurde – damals empfingen die Iserlohn Roosters im letzten Heimspiel der Saison die Adler Mannheim. An alles, was danach folgen sollte, dachte damals noch niemand. Umso größer war dann die Freude, als Andy Jenike um circa 10 Uhr als Erster das Eis zum öffentlichen Training der Iserlohn Roosters betrat: Erstmals seit März 2020 waren 1.000 Fans und Offizielle der Sauerländer zu einer Veranstaltung zugelassen – und das wurde ausgiebig gefeiert. „Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte man zwischenzeitlich denken können, die Halle ist schon komplett voll“, sagte Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters.

Die Roosters-Fans feierten ihr Team rund um letztjährige Topspieler wie DEL-Topscorer Joe Whitney – auch wenn sie seit knapp einem Jahr in Iserlohn spielen, war es für viele etablierte Roosters-Spieler die erste Begegnung mit Fans in der Eissporthalle. Dazu kamen natürlich auch die hochkarätigen Neuzugänge, die beispielsweise in Person von Sena Acolatse oder Simon Sezemsky ebenfalls frenetisch empfangen wurden. Abgeschlossen wurde die Teampräsentation von der Vorstellung der Kapitäne: Neben dem alten und wenig überraschend neuen „Chef“ Torsten Ankert werden in der kommenden Saison vier Roosters-Spieler als Assistenzkapitäne fungieren: Joe Whitney und Ryan O’Connor tragen bei Heimspielen das A auf der Brust, auswärts agieren Casey Bailey und Luke Adam als Assistenten.

Und das Trainerteam durfte natürlich auch nicht fehlen. Den tosendsten Applaus holte sich zum Schluss Headcoach Brad Tapper ab, der seinerzeit als Publikumsliebling auf dem Eis abtrat und offensichtlich als genau dieser Mitte der vergangenen Saison an die Bande zurückkehrte. „Es war unglaublich, endlich wieder vor diesen einzigartigen Fans aufs Eis zu gehen. Wir haben jeden einzelnen Moment genossen und hoffen, dass davon noch viele folgen werden“, sagt Tapper zur Fan-Rückkehr in die Eissporthalle.

Denn Eines darf man schließlich nicht vergessen: Die Halle war mit 1.000 Besucher*innen zwar „ausverkauft“ aber eben auch nur zu einem Fünftel gefüllt. Bereits in der vergangenen Saison fragte man sich bei Overtime-Siegen, Shutouts und natürlich dem Erreichen der Playoffs, was denn eigentlich gerade mit Fans los wäre – der Samstagnachmittag gab einen Vorgeschmack auf diese Zeiten. „Wir sind sehr zufrieden damit, wie die Veranstaltung gelaufen ist und wir alle hatten sicherlich den einen oder anderen Gänsehautmoment. Nun müssen wir abwarten, wie sich die Situation entwickelt – wir werden alles dafür tun, diese Stimmung schnellstmöglich wieder zu erleben“, sagt Tim Burck, Ticketing-Verantwortlicher der Roosters.

Und während in der Halle die Post abging, wurde die größte Erfolgsgeschichte eigentlich auf dem Eishallenvorplatz geschrieben: Dort hatte sich der Impfbus des Märkischen Kreises platziert. Drei Stunden lang gab es für alle Bürger*innen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen – und drei Stunden lang herrschte reger Andrang. Am Ende hatten die fleißigen Helfer*innen des Märkischen Kreises rund 150 Menschen mit einer Impfung versorgt. Das ist die zweithöchste Anzahl, seitdem diese Aktion ins Leben gerufen wurde. „Wir sind total zufrieden damit, wie diese Aktion gelaufen ist und danken den Roosters für ihre Kooperation“, freute sich auch Landrat Marco Voge über die hohe Akzeptanz der Aktion.

Quelle & Bildrechte: Iserlohn Roosters

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