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Reise in die ungarische Partnerstadt Nyíregyháza anlässlich des 30-jährigen Jubiläums

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Endlich konnte das 30-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum Nyíregyháza-Iserlohn in Nyíregyháza nachgeholt werden, das eigentlich für 2020 geplant war, nachdem die Feier in Iserlohn noch vor der Pandemie 2019 stattgefunden hatte!

In der Zeit vom 16. bis 19. September reiste das Partnerschaftskomitee Iserlohn in Begleitung von Bürgermeister Michael Joithe und einer Delegation aus dem Rathaus in die ostungarische Partnerstadt. Ziel des Treffens war neben den Feierlichkeiten auch Gespräche über Möglichkeiten weiterer Zusammenarbeit. Für den Iserlohner Bürgermeister war es der erste Besuch in einer Partnerstadt.

Bürgermeister Michael Joithe freute sich über den guten und persönlichen Austausch mit seinem ungarischen Kollegen Dr. Ferenc Kovács und die tolle Gastfreundschaft des kompletten ungarischen Komitees. Für Joithe sind neben der angestrebten Zusammenarbeit im touristischen Bereich ganz besonders die Jugendarbeit und die enge Kooperation der Schulen im Fokus einer Städtepartnerschaft.

Nyíregyháza hatte insgesamt zehn Partner- und Freundschaftsstädte – neben Iserlohn auch Rzeszów, Bielsko-Biala und Gorlice (Polen), Szatmárnémeti (Satu Mare, Rumänien), St. Pölten (Österreich), Prešov und Veľké Kapušany (Slowakei), Beregszász und Ivano-Frankivsk és Nagykapos (Ukraine) –  eingeladen, um verschiedene Jubiläen nachzufeiern, eingebettet in das traditionelle Tirpák-Festival. Mit dem Tirpák-Festival wird daran erinnert, dass diese ostungarische Region nach der Türkenzeit entvölkert war und dann von Slowaken besiedelt wurde.
Die internationalen Gäste brachten ihre kulinarischen Spezialitäten mit, die anlässlich des Festivals probiert werden konnten. Ein Rundgang durch das Freilichtmuseum Sóstó zeigte den internationalen Besuchern ein rundes Bild von der Lebensweise der unterschiedlichen Volksgruppen, die in diesem Landstrich zusammen lebten.

Im Rahmen einer offiziellen Feierstunde im Ratssaal der Stadt Nyíregyháza stellten die  Bürgermeister ihre Städte in Wort und Bild vor und richteten Grußworte an die ungarischen Gastgeber und die Vertreter der Partner- und Freundschaftsstädte. Am Ende stand die Unterzeichnung einer neu gestalteten Partnerschaftsurkunde zur Bekräftigung der langjährigen Freundschaft an.

Neben der offiziellen Iserlohner Delegation war auch eine Jugendgruppe des Iserlohner „Checkpoints“ in Ungarn zu Gast und nahm zusammen mit 180 weiteren Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern an einem Projekt zur Zukunft Europas teil. Die Jugendlichen stellten in einer Veranstaltung zum Ende des Treffens ihre Ergebnisse und auch Erwartungshaltungen den offiziellen Vertretern der Partnerstädte vor. (Ein ausführlicher Bericht dazu folgt.)

Darüber hinaus traf sich das Iserlohner Partnerschaftskomitee mit dem ungarischen Komitee zu einer gemeinsamen Arbeitssitzung, um weitere Pläne und Ideen für kommende Austauschprogramme zu erarbeiten.

Jörg Simon als Vertreter des Jugendamtes und Thomas Herlinghaus als Vorsitzender des  Iserlohner Komitees besuchten die Fachmittelschule für Kunst, die sich in vergangenen Jahren immer wieder erfolgreich am alljährlichen Iserlohner Plakatwettbewerb beteiligt hatte. Hier wurden den Schülern die Siegerplakate als eingerahmter Druck aus dem letzten Plakatwettbewerb „Covid 19“  überreicht.

Die Iserlohner Museumsleiterin Dr. Sandra Hertel nahm Kontakt zum Jósa-András-Museum auf, um ihren Kollegen kennen zu lernen und mit ihm Ideen für die Fortsetzung von gegenseitigen Ausstellungen oder neuen Kooperationen zu entwickeln.

Insgesamt ergaben sich für die Iserlohner Delegation viele interessante Möglichkeiten, mit den internationalen Teilnehmern Gedanken für neue Ideen auszutauschen.
Unter anderem bekräftigte die Stadt Nyíregyháza ihr Interesse, zukünftig auch Touristen aus Iserlohn zu empfangen. Die Partnerstadt hat das Ziel, den Tourismussektor zu stärken. Dazu gehört unter anderem auch die Ansiedlung neuer Hotels wie das 2019 fertiggestellte Hunguest Hotel im Erholungsgebiet Sóstó, das über einen geschlossenen Zugang zum Freizeitbad und zur Heiltherme nebenan angebunden ist. Die Iserlohner Delegation durfte die Gastfreundschaft und die Leistungen dieses Hauses testen und war rundum zufrieden.

Quelle: Stadt Iserlohn

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