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Roosters drehen die Partie in Augsburg

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Augsburg – Die Iserlohn Roosters melden sich mit einem beeindruckenden Sieg zurück ins Playoff-Rennen. Im Schlussdrittel drehten die Iserlohner, nach einer enormen Kraftanstrengung, die Partie bei den Augsburger Panthern und gewannen am Ende verdient mit 5:2.

Eigentlich hatten die Sauerländer durch Alex Grenier und Joe Whitney die ersten Möglichkeiten im Spiel, doch wie schon gegen Nürnberg und Straubing traf stattdessen der Gegner in der Anfangsphase. Maximilian Eisenmenger wurde nach einem abgefälschten Schuss vor dem Tor komplett allein gelassen und besaß so genügend Zeit, um den Puck anzunehmen, sich zu drehen, Andy Jenike auszuspielen und den Puck in den Iserlohner Kasten zum 1:0 zu schieben (3.). Wer jetzt dachte, dass die Gäste wach wären, der sah sich getäuscht. Nur gut eine Minute später umkurvte Hafenrichter das Tor und McClure schaffte es trotz Bedrängnis, die Scheibe Andy Jenike durch die Schoner zu stochern (5.). Zur Verunsicherung gesellten sich noch vermeidbare Strafen, die von den Hausherren zum Glück ungenutzt blieben. Erst langsam erarbeiteten sich auch die Roosters gute Torchancen. In Überzahl trafen allerdings Grenier, J. Whitney und O’Connor gleich mehrfach Goalie Markus Keller oder erst gar nicht das Tor (16.). Als auch Joel Lowry frei vor Keller den Puck vorbeilupfte (20.), war die Chance vertan, noch im ersten Drittel den Rückstand zu verkürzen.

Ohne Jens Baxmann, der nach einem Bandencheck von Hefenrichter verletzt in der Kabine blieb, wirkten die Sauerländer zu Beginn des Mittelabschnitts wesentlich entschlossener. Die Belohnung gab es schnell. In Überzahl zog Bailey aus der zweiten Reihe ab und traf zum Anschlusstreffer (25.).  Die Sauerländer nahmen das Tor dankend an und  waren in der Folge dem Ausgleich gleich mehrfach nah. Alleine Brent Raedeke scheiterte erst aus spitzem Winkel (26.), dann nach einer schönen Einzelleistung an Keller (31.) und letztendlich bei einem Konter in eigener Unterzahl aus kurzer Distanz am Schlittschuh des Goalie (33.), der seinen Farben in dieser Phase fast im Alleingang die Führung bewahrte. Die Panther waren nun hauptsächlich mit Defensivarbeiten beschäftigt und tauchten nur einmal, beim Treffer ans Außennetz durch Payerl, gefährlich vor dem Iserlohner Kasten auf (29.). Beinahe hätten die Gäste sich noch für ihre Leistungssteigerung im Mitteldrittel belohnt, doch sowohl Casey Bailey, als auch Joe Whitney, scheiterten in Überzahl abermals an Markus Keller (39.).

Die Roosters knüpften aber genau da an, wo sie aufgehört hatten. In Überzahl reagiert Joel Lowry bei einem Abpraller am schnellsten und drückte den Puck zum 2:2-Ausgleich über die Linie (41.). Im Anschluss zeigten sich die Sauerländer in zwei Überzahlspielen zu unkonzentriert, so dass die Gastgeber zweimal die Chance zur erneuten Führung hatten. Clarke scheiterte allerdings bei seinem Alleingang an Jenike und Hafenrichter zielte aus kurzer Distanz zu hoch. Es bedurfte also auch ein wenig Glück, wenn es zu Punkten für die Sauerländer in Augsburg reichen sollte und genau das hatten sie endlich mal wieder. Bei einem Konter schmiss sich Bergman in einen Querpass von Grenier und fälschte dabei die Scheibe ins eigene Tor ab (50.). Jetzt wollten sich die Iserlohner den Sieg nicht wieder aus der Hand nehmen lassen und sorgten deshalb lieber für die Entscheidung. Alex Grenier düpierte die gesamte Augsburger Mannschaft und schlenzte den Puck zum Abschluss eiskalt zum 4:2 in den Winkel – ein Traumtor (54.). Für den Endstand sorgte dann erneut ein Iserlohner. Augsburg nahm Keller vom Eis und das nutzte Casey Bailey kurz vor Schluss zum 5:2 für die Roosters. Am Ende stehen trotz der unglücklichen Anfangsphase drei ganz wichtige und verdiente Punkte im Kampf um die Playoffs.

 

Panther: Keller – Lamb, Rogl; Bergman, Valentine; Tölzer, Haase; Seszemsky – Kristo, Payerl, Clarke; Abbott, LeBlanc, Holzmann; McClure, Stieler, Hafenrichter; Steinheimer, Eisenmenger, Kharboutli

Roosters: Jenike – Baxmann, Ankert; Buschmann, Reinhart; O’Connor, Raymond; Elten – Riefers, Weidner, Lowry; Bailey, Grenier, J. Whitney; Aubin, Jentzsch, Friedrich; Fleischer, Raedeke, Lautenschlager

Tore: 1:0 (02:51) Eisenmeier (Steinheimer, Hafenrichter), 2:0 (04:06) McClure (Hafenrichter, Rogl), 2:1 (24:14) Bailey (4-4/Grenier, O’Connor), 2:2 (40:55) Lowry (5-4/ Grenier, Bailey), 2:3 (49:37) Grenier (Raymond), 2:4 (53:10) Grenier (Reinhart), 2:5 (59:06) Bailey (EN/ Raymond)

Schiedsrichter: Rantala/Steingross

Strafen:  Panther 18 – Roosters 12

Quelle & Bildrechte: Iserlohn Roosters

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