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Spieltag 20: Roosters @ Köln

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Es gibt viele Geschichten zu erzählen zu Wochenbeginn am Seilersee: Da wäre natürlich zunächst der Top-Start von Brad Tapper als Headcoach an der Bande zu nennen, der mit zwei Siegen die nicht gerade rosige Bilanz gegen die Düsseldorfer EG ein wenig aufpolierte. Beim furiosen 3:0 am gestrigen Sonntag stachen zwei Akteure aus einem bärenstarken Kollektiv heraus: Griffin Reinhart spielte zunächst einen echten Sahnepass vor dem 2:0, ehe er dann kurz vor Schluss trocken selbst für die Entscheidung sorgte und so seine ersten beiden Scorerpunkte in der DEL notieren konnte. Gepaart mit einer unaufgeregten und robusten Vorstellung in der Defensive lässt diese Leistung erahnen, wieso der 27-Jährige ein Top-Ten-Pick im NHL-Draft war. Dass diese Eindrücke erstmal nur eine Momentaufnahme sind und in der morgigen Partie bei den Kölner Haien (erstes Bully um 20:30 Uhr, live auf MagentaSport) schon wieder passé sein können, wissen sie bei den Roosters.

Alles andere als eine Momentaufnahme ist die Qualität, die Andreas Jenike Woche um Woche aufs Eis zaubert – kaum zu glauben eigentlich, dass der Goalie erst gegen Düsseldorf seinen ersten Shutout im Roosters-Jersey feiern durfte. „Alleine würde ich das nicht schaffen. Die Jungs arbeiten überragend, jeder blockt Schüsse und sie machen es mir so einfach wie möglich. Aber solange wir vorne ein Tor mehr schießen, kann ich meinetwegen auch neun Stück kassieren. Die persönliche Bilanz ist da nicht so entscheidend, viel wichtiger ist, dass wir derzeit als Team erfolgreiche sind“, analysiert Jenike die Lage.

Besagten Teamerfolg sucht der morgige Gegner fieberhaft: Aus zwei Begegnungen gegen die Krefeld Pinguine gab es lediglich zwei Punkte, davor zwei Niederlagen im Derby gegen die DEG und zuhause gegen Berlin. Das Team von Trainer Uwe Krupp läuft derzeit seiner Form hinterher und ist auf den sechsten Platz der Nordgruppe abgerutscht. Mit einem Sieg in der Domstadt könnte man die Haie auf neun Punkte distanzieren. „Das ist natürlich unser Ziel, aber Köln wird mit ordentlich Wut im Bauch spielen und richtig Gas geben. Wir müssen wie in den letzten beiden Spielen immer noch ein bisschen mehr geben, um da etwas mitzunehmen“, sagt Verteidiger Philip Riefers. Er half zuletzt im Sturm aus, rückte nach dem Ausfall von Dieter Orendorz. Letzterer wird weiterhin ausfallen, ebenso wie Marko Friedrich – welcher Ausländer überzählig draußen bleibt, entscheidet sich wie gehabt kurzfristig. Tapper und sein Trainerteam wollen dem Gegner die Spielvorbereitung ja auch nicht zu einfach gestalten.

Quelle & Bildrechte: Iserlohn Roosters

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