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Spieltag 32: Roosters vs. Straubing

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Der eine oder andere Spieler der Iserlohn Roosters lief am vergangenen Donnerstagabend gegen 22 Uhr nicht mehr ganz so rund – es war ein kräftezehrendes Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers, in dem man dank des Gamewinners von Top-Scorer Joe Whitney in der Overtime die Oberhand behielt. „Endlich mal“, mag man fast sagen, nachdem es in den drei Extraschichten zuvor keinen Zusatzpunkt gab.

Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Roosters nicht, mit den Straubing Tigers gastiert heute Abend ab 19:30 Uhr (live auf MagentaSport und Radio MK) gleich der nächste Gegner am Seilersee. Da sowohl die ursprünglich terminierte Partie am vergangenen Samstag als auch der Nachholtermin am Dienstag aufgrund der Quarantäne der Roosters nicht stattfinden konnten, trifft man heute Abend auf einen „unbekannten“ Gegner. „Aber das bedeutet nichts Besonderes. Wir kennen das Trainerteam in Straubing und wissen, wie sie spielen. Sie haben ja auch viele Spieler im Kader, die jetzt auch keine Unbekannten sind“, erklärt Christian Hommel, der sportliche Leiter der Roosters.

Die Tigers kann man als derzeitigen Tabellenvierten (punktgleich bei einem Spiel weniger mit den Augsburger Panthern) der Südgruppe durchaus als Wundertüte bezeichnen: In Düsseldorf gewann das Team von Headcoach Tom Pokel mit 4:0, beim Rückspiel in Bayern unterlag man dann mit dem gleichen Ergebnis. Dann gewinnt man in Bremerhaven bravourös mit 4:1 und unterliegt am nächsten Tag mit dem knappsten aller Ergebnisse in Berlin, tut sich dann gegen die Schlusslichter der Liga aber deutlich schwerer. Es ist folglich zu erwarten, dass heute zwei Teams aufeinander Treffen, die lieber den Gegner zu Fehlern zwingen als selbst das Spiel zu machen. „Ich denke man hat gegen Nürnberg gesehen, dass uns die Quarantäne grade in Bezug auf unseren Spielrhythmus und gewisse Feinabstimmungen nicht gut getan hat“, blickt Hommel zurück. „Wir haben bereit mehrfach in dieser Saison gezeigt, wozu wir in der Lage sind und unser Ziel muss es immer sein, Leistungen wie gegen München oder phasenweise gegen Mannheim auch gegen vermeintlich schwächere Gegner abzurufen. Jedes Team in dieser Liga kann Dich jederzeit in Schwierigkeiten bringen, wenn Du nicht voll da bist“, analysiert Roosters-Goalie Andreas Jenike die Lage.

Ob er wieder im Kasten stehen wird, ist noch offen, insgesamt wird es am Kader keine Veränderungen geben – Blessuren hin oder her, Jenike bringt es auf den Punkt: „Das sind unsere Playoffs vor den Playoffs, da beißt jetzt jeder die Zähne zusammen.“

Quelle & Bildrechte: Iserlohn Roosters

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