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Spieltag 34: Roosters vs. Schwenningen

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„Es wird wieder ein absoluter Kampf. Schwenningen kämpft genauso wie Augsburg um die Playoffs und wir alle wollen ein Ticket zur Party“, bringt Brent Aubin das Mindset vor dem heutigen Heimspiel gegen die Schwenninger Wild Wings (ab 20:30 Uhr, live auf MagentaSport und RadioMK) auf den Punkt. Vor der Begegnung der beiden Tabellenvierten ihrer jeweiligen Gruppen in der PENNY DEL gilt eigentlich für beide Teams: Verlieren verboten. Zu eng ist das Rennen um eben jenen begehrten vierten Platz: Den Wild Wings sitzen die Straubing Tigers im Nacken, die Roosters wollen nach deren gestriger Shootout-Niederlage nach Verlängerung die Düsseldorfer EG distanzieren.

Auch wenn noch vier Spiele zu absolvieren sind, bricht mit der heutigen Partie die letzte Woche in der regulären Saison der PENNY DEL an – trotz der Tatsache, dass für die ausgefallene Partie gegen Straubing Stand jetzt kein Nachholtermin verfügbar ist, lief diese Spielzeit unter Corona-Bedingungen für die Roosters und die gesamte Liga insgesamt recht unkompliziert ab. Das muss man natürlich resümieren, ohne die jüngsten Eindrücke der über Ostern verordneten Team-Quarantäne zu berücksichtigen. Nach insgesamt einer Woche ohne Wettkampfpraxis, in der man größtenteils noch nicht einmal trainieren konnte, stotterte der Motor in der vergangenen Woche gehörig, insbesondere frühe Gegentore entwickelten sich regelmäßig zu einem Schlag ins Kontor, durch die sich die Roosters das Leben selbst schwer machten. Und so gelangt man schnell mal in einen Strudel aus Pech, Verunsicherung und daraus resultierenden Fehlern – umso bemerkenswerter, dass es den Roosters nach einem frühen 0:2-Rückstand in Augsburg gelang, die Partie zu drehen und letztendlich verdient zu gewinnen.

„Natürlich ist nach solchen unglücklichen Gegentoren eine gewisse Verunsicherung da. Wir müssen uns dann ganz besonders daran erinnern, dass unsere Einstellung und die Bereitschaft, an unsere Grenzen zu gehen, entscheidend ist, um diese Situationen zu bewältigen“, erklärt Roosters-Coach Brad Tapper. „Gegen Straubing ist uns das nicht gelungen, in Augsburg sehr wohl. Diese erzwungene Pause hat uns ein wenig zurückgeworfen, aber wir haben gezeigt, dass diese Mentalität in uns steckt. Heute wird es kein Stück anders laufen, Schwenningen braucht genau wie wir jeden einzelnen Punkt. Wir alle wollen in die Playoffs“, so Tapper weiter. Er wird dabei auf Steven Whitney und Jens Baxmann verzichten müssen, die nach (vorsichtig formuliert) nicht ganz sauberen Checks in den letzten Spielen noch nicht wieder einsatzbereit sind.

„Wir hatten am Samstag ein sehr gutes Meeting, in dem wir nochmal alle deutlich gemacht haben, was wir von uns selbst und unseren Teamkollegen erwarten. Ich denke, das hat man dann in Augsburg gesehen und das wird man auch heute Abend wieder sehen. Auf dem Eis fühlt es sich absolut an wie Playoffs – es tut uns allen in der Seele weh, dass wir auf 5.000 Leute in unserem Rücken verzichten müssen“, bringt es Aubin auf den Punkt.

Quelle & Bildrechte: Iserlohn Roosters

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