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Veränderungen bei der Stadtverwaltung Iserlohn

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Für Bürgermeister Michael Joithe war es bei Amtsantritt ein besonderes Anliegen, die Struktur der Stadtverwaltung kennenzulernen und in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsvorstand zu optimieren. So wurde in mehreren Klausurtagungen des Verwaltungsvorstandes die Aufbauorganisation diskutiert und Verbesserungen herausgearbeitet.

Bereits seit dem 1. Mai sind die Aufgaben rund um die sozialen Themenfelder der Stadt neu strukturiert worden. Aus den bisherigen Bereichen „Aufenthalt, Wohngeld und Wohnungsvermittlung“, dem Bereich „Integration und Teilhabe“ sowie dem Bereich „Grundsicherung“ wurde ein umfassender Bereich „Soziales“ gebildet, in dem nahezu alle sozialen Leistungen der Stadtverwaltung gebündelt werden. Verwaltungsintern werden hierdurch Informationswege kürzer und die Vernetzungen der Bereiche untereinander intensiver mit dem Ziel eines effektiveren Dienstleistungsangebotes. Für die Bürgerinnen und Bürger ergibt sich durch die Organisationsänderung zudem ein verbesserter Überblick über die sozialen Leistungen der Stadtverwaltung. Dieser Ansatz wird auch durch die räumliche Zusammenlegung des Bereiches „Soziales“ im Rathaus II bekräftigt.

Wie schon angekündigt übernimmt der Bürgermeister zum 1. Juni 2021 das Kulturreferat und die Kulturinstitute in sein eigenes Ressort. Der Renteneintritt des bisherigen Ressortleiters Jochen Köhnke ermöglicht eine Verschlankung auf der Ressortleiterebene, da eine Nachbesetzung der Stelle weder von Verwaltung noch Politik erwünscht war. Für die Nutzer der Kulturinstitute Theater, Archiv, Bücherei, Volkshochschule, Musikschule und die Museen ergeben sich daraus keine Veränderungen. Es bleibt bei den gleichen Ansprechpartnern und Kontaktadressen.

Eine weitere Veränderung zu diesem Zeitpunkt wird die Einrichtung der Stabstelle „Digitalisierung“ im Ressort „Bürger, Sicherheit, IT“ sein. Die Einrichtung solch einer Stabsstelle war neben den Planungen der Verwaltung auch Gegenstand eines Antrages der CDU-Fraktion im Dezember 2020. Die Digitalisierung ist eine in den letzten Jahren neu hinzugekommene Schwerpunktaufgabe der Stadtverwaltung. Die Stabsstelle wird daher mit dem bisherigen Digitalisierungsbeauftragten und drei neuen Stellen ausgestattet und soll die erforderlichen Rahmenbedingungen erarbeiten und festlegen. Es soll für die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie für die Wirtschaft ein einfacher und zeitgemäßer digitaler Zugang zu Verwaltungsleistungen angeboten werden, sodass der Umgang mit der Stadtverwaltung leichter und schneller wird und sich für alle Beteiligten ein spürbarer Mehrwert ergibt. Darüber hinaus soll Digitalisierung die interne städtische Verwaltungsarbeit optimieren, das heißt zu wirtschaftlichen und qualitativen Verbesserungen führen.

Zur Stärkung der Aktivitäten rund um die Homepage und die Social-Media-Auftritte der Stadtverwaltung werden zwei vorhandene Stellen aus dem Bereich „Medien- und Öffentlichkeitsarbeit“ dem Stadtmarketing zugeordnet. Die verbleibende „Pressestelle“ wird als Stabsstelle des Bürgermeisters geführt.

Einige weitere, kleinere Änderungen im Aufbau der Ressortreferate und der Organisationskennziffern haben lediglich Auswirkungen auf die internen Abläufe.

Die Stadtverwaltung gliedert sich in Folge der Veränderungen nun in fünf Ressorts:

  • Ressort I „Zentrale Dienste und Kultur“ (Leitung: Bürgermeister Michael Joithe)
  • Ressort II „Finanzen“ (Leitung: Erster Beigeordneter Michael Wojtek)
  • Ressort III „Bürger, Sicherheit, IT“ (Ressortleitung: Christian Eichhorn),
  • Ressort V „Generationen und Soziales“ (Leitung: Beigeordneter Martin Stolte)
  • Ressort VI „Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz“ (Leitung: Technischer Beigeordneter Thorsten Grote).

Quelle: Stadt Iserlohn

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