Vergleichsverhandlungen mit ehemaligem Mitarbeiter gescheitert

Die Stadt Iserlohn informiert über die Beendigung der Vergleichsverhandlungen mit dem ehemaligen Ordnungsamtsmitarbeiter, der im Zuge eines Auflösungsvertrages im Jahr 2019 eine ungewöhnlich hohe Abfindungssumme erhalten hatte.

Die zuletzt angedachte Prozessbeschäftigung war durch den Vergleichsvorschlag des Arbeitsgerichts in der Verhandlung vom 07.04.2021 überholt, da die daraufhin wiederaufgenommen Gespräche beider Parteien eine zeitnahe Einigung ohne lange Arbeitsgerichtsprozesse wahrscheinlich erscheinen ließen. Im Zuge dieser Verhandlungen hatte auch Bürgermeister Michael Joithe persönlich mit dem Mitarbeiter Gespräche geführt und es schien, als wären dadurch die größten Hinderungsgründe vom Tisch.

„Wir bedauern sehr, dass der ehemalige Mitarbeiter die Gespräche für gescheitert erklärt hat, denn wir haben uns gefühlt bereits auf der Zielgeraden zu einer Einigung befunden“, erklärt der Bürgermeister. Ein Vergleich ist immer eine Vereinbarung, die beiden Seiten Zugeständnisse abverlangt. Aus Sicht der Stadt waren diese Zugeständnisse gleichmäßig verteilt. Leider wurden zuletzt von Seiten des Mitarbeiters Zugeständnisse zurückgezogen und letztendlich öffentlich die Verhandlungen als gescheitert erklärt. Sollte die Gegenseite allerdings die Vergleichsverhandlungen wieder aufnehmen wollen, so ist die Stadt Iserlohn nach wie vor gesprächsbereit.

Die Stadt Iserlohn wird nun das für den 09.06.2021 angekündigte Urteil sowie die Begründung abwarten. Danach wird die Lage neu bewertet. Quelle: Stadt Iserlohn