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Vorschlagsfrist endet am 17. September

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Die Stadt Iserlohn erinnert an die Vorschlagsfrist für den diesjährigen Heimat-Preis: Noch bis zum 17. September sind alle Iserlohner Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen, ob als Einzelperson oder Gruppe, aufgerufen, Vorschläge für herausragende ehrenamtliche Engagements, Projekte oder Ergebnisse im Kontext zur Heimat einzureichen.
Zugleich sind Bewerbungen von Aktivitäten und Projekten möglich, die sich schon in den Vorjahren beworben haben, allerdings nicht prämiert worden sind.

Mit dem Heimat-Preis, den die Stadt Iserlohn auf Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit über 140 Kreisen, Städten und Gemeinden in NRW ausschreibt, soll lokales ehrenamtliches Engagement gewürdigt werden. Zudem soll der Heimat-Preis neben Lob und Anerkennung zugleich auch Ansporn für andere sein, mitzumachen.

Der Heimat-Preis wird jährlich bis zum Jahr 2022 verliehen. Das Landesförderprogramm „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW fördert die Preisgelder in Höhe von 5 000 Euro. Entgegen seiner  ursprünglichen Ankündigung hat das Land NRW auch in diesem Jahr keinen thematischen Schwerpunkt vorgegeben.

Der Rat der Stadt hat fünf Kriterien für die Teilnahme am Wettbewerb um den Heimat-Preis festgelegt:

  • Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss überwiegend durch ehrenamtliches Handeln entstanden sein.
  • Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss der Allgemeinheit kostenfrei zugänglich sein.
  • Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss im Kontext zum Thema Heimat stehen.
  • Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss in Iserlohn verortet sein.
  • Das Projekt/Engagement/Ergebnis muss im Jahr 2021 durchgeführt, abgeschlossen oder begonnen worden sein.

Die Umgestaltung öffentlicher Orte und Plätze, Maßnahmen zum Klima- und Artenschutz, die Renovierung von Kinder- und Jugendtreffs sowie von Gebäuden oder der Erhalt von Kultur, Brauchtum oder Traditionen könnten  Beispiele für solche Engagements sein. Diese Aufzählung ist natürlich nicht abschließend. Wichtig ist, dass das Projekt nicht kommerziell entstanden ist und keine Gewinne damit erzielt werden sollen. Auch neue und spontan entstandene Engagements in Zeiten der Corona-Krise oder des Hochwassers können sich um den Heimat-Preis bewerben.

Die Vorschläge können schriftlich per Post (Stadt Iserlohn, Ressort Kultur, Schillerplatz 7, 58636 Iserlohn) oder per Mail an heimatpreis@iserlohn.de gesandt werden. Auf der Homepage der Stadt www.iserlohn.de steht ein Bewerbungsformular zum Download bereit (bitte „Heimatpreis Formular“ in die Suche eingeben). Die Vorschläge können aber auch formlos eingereicht werden.

Am Ende wird eine Jury aus Vertretern aller Ratsfraktionen und sowie den Leitern der städtischen Ressorts für Zentrale Dienste und Kultur, Generationen und Soziales, Planen, Bauen, Umwelt- und Klimaschutz und dem Leiter des Stadtmarketing über die Platzierungen entscheiden. Das Preisgeld von 5 000 Euro verteilt sich wie folgt auf die drei bestplatzierten Vorschläge: 1. Preis: 2 500 Euro, 2. Preis: 1 500 Euro, 3. Preis: 1 000 Euro.

Die Gewinner der lokalen Heimatpreise nehmen außerdem an einem landesweiten Wettbewerb teil. Dieser Landes-Heimat-Preis wird im Folgejahr im Rahmen des „Heimat-Kongresses“ vergeben.

Ansprechpartnerin bei der Stadt Iserlohn ist Birgit Gal im Ressortbüro Kultur, Telefon 02371 / 217-1041.

Quelle: Stadt Iserlohn

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